Zumtobel: Nur eine Momentaufnahme?

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Bildquelle: Pressefoto Zumtobel

Die Aktie des österreichischen Lichtkonzerns Zumtobel (WKN A0JLPR) stürzte bereits am Freitag um mehr als 25 Prozent ab. Zuvor hatte das Unternehmen Investoren mit einer Senkung der Umsatz- und Gewinnprognose schockiert. Zu Beginn der neuen Woche ging der Ausverkauf weiter.

In einem schwachen Marktumfeld setzte die Zumtobel-Aktie noch einen drauf und rutschte mit deutlichen Kursverluste an das Ende des österreichischen Leitindex ATX. Es zeigen sich weitere Nachwirkungen der jüngsten Gewinnwarnung. Zuvor hatte Zumtobel gemeldet, dass das bereinigte EBIT für das Geschäftsjahr 2015/16 nur noch bei 55 bis 60 Mio. Euro gesehen wird, nachdem man zuvor einen Wert zwischen 70 und 80 Mio. Euro in Aussicht gestellt hatte. Das Umsatzwachstumsziel wurde mal eben von 5 auf 2,5 Prozent halbiert. Zumtobel verzeichnete unter anderem eine nicht zufriedenstellende Geschäftsentwicklung im März und einen schwachen Auftragseingang im April. Zu den speziellen Märkten, die besonders viele Kopfschmerzen bereiten, gehören Frankreich, Australien, Großbritannien und die Schweiz.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Kein Wunder, dass auch Analysten auf diese Meldung reagierten. Bei UBS wurde das Kursziel für die Zumtobel-Aktie von 20,00 auf 15,00 Euro nach unten gefahren. Allerdings bleibt es beim „Buy“-Rating. Dabei verweisen die Schweizer auf das langfristige Wachstumspotenzial, während sie den Grund der Gewinnwarnung hauptsächlich in Großbritannien und dem zurückhaltenden Verhalten der Kunden infolge des drohenden „Brexit“ sehen.

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Bildquelle: Pressefoto Zumtobel


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