BB Biotech wittert trotz Milliardenverlust Chancen

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Bildquelle: BB Biotech

Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech (WKN A0NFN3) traf es zuletzt gleich doppelt. Während sich die weltweiten Aktienmärkte zu Beginn des Jahres nicht in Bestform präsentierten, hat der lange Zeit boomende Biotechnologiesektor viel von seinem Zauber eingebüßt.

So ist es auch zu erklären, dass BB Biotech im ersten Quartal 2016 einen Nettoverlust in Höhe von 1,2 Mrd. CHF eingefahren hat, nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Nettogewinn in Höhe von 379 Mio. CHF zu Buche stand. Der Aktienkurs sei im gleichen Zeitraum in Franken um 16,5 Prozent und in Euro um 17,4 Prozent gesunken.

BB Biotech und der Biotechnologiebranche insgesamt macht der Umstand zu schaffen, dass sich einige Kandidaten im Zuge der US-Präsidentschaftswahlkampagne mit Vorschlägen überbieten, wie man die Kosten im Gesundheitssektor senken soll. Einige wollen zum Beispiel gegen die hohen Preise vorgehenm die Unternehmen wie Gilead Sciences (WKN 885823) für ihre Präparate verlangen. Berühmtheit haben dabei die Hepatitis-C-Mittel „Sovaldi“ und „Harvoni“ von Gilead erlangt. Schließlich kommen sie mit einem Listenpreis von 1.000 US-Dollar und mehr pro Pille daher.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Diese Diskussion dürfte nicht so schnell enden, so dass das Kurspotenzial der BB Biotech-Aktie für eine Weile begrenzt sein sollte. Allerdings hat das Unternehmen in der aktuellen Phase andere Chancen aufgetan. Aufgrund der jüngsten Aktienkursverluste im Biotech-Sektor seien die Bewertungen sehr attraktiv und befinden sich bei großkapitalisierten Unternehmen auf einem Zehnjahrestief.

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Bildquelle: BB Biotech


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