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thyssenkrupp muss es selbst richten

Überkapazitäten, ein hoher Preisdruck und eine schwierige Weltkonjunktur hatten bei den Stahlherstellern lange Zeit für schlechte Stimmung gesorgt. Zudem kamen im Fall von thyssenkrupp (WKN 750000) spezielle Probleme wie die defizitäre Werke in Übersee hinzu. Jetzt scheint sich das Blatt zu wenden.

Mit der Komplettübernahme des brasilianischen Stahlwerks hat das DAX-Unternehmen die Weichen für einen seit längerer Zeit angestrebten Verkauf gelegt. Und nun werden auch noch die Gespräche über eine Fusion der europäischen Stahlgeschäfte von thyssenkrupp und Tata Steel (WKN A0DQQE) konkret. Dies hatte die „Rheinischen Post“ berichtet. Auf Anlegerseite zeigte man sich angesichts der neuen Meldungen begeistert. Somit gehörte die thyssenkrupp-Aktie am Mittwoch in einem hervorragenden Marktumfeld zur DAX-Spitze.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Deutschlands größter Stahlkonzern konnte zuletzt bereits mit guten Fortschritten bei seinen Sparbemühungen auftrumpfen. Allerdings sorgte das schwierige Marktumfeld in der Stahlbranche für schlechte Stimmung. Jetzt könnte thyssenkrupp seinerseits mit einem möglichen Verkauf des brasilianischen Stahlwerks und einer Neuordnung des europäischen Stahlgeschäfts den Konzernumbau vorantreiben und so für Kurspotenzial bei der thyssenkrupp-Aktie sorgen. Wer gehebelt auf steigende Kurse der thyssenkrupp-Aktie zu setzen, findet das Produkt mit der WKN HU3U4Z sehr interessant.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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