Die Börsenblogger um 12: DAX – Klappt’s dieses Mal? Commerzbank klettert an Indexspitze

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nach den Enttäuschungen der vergangenen Tage und Wochen, kann der DAX am Montagmittag deutliche Kursgewinne verbuchen. Allerdings haben wir in diesem Jahr einige Male gut sehen können, wie schnell solche Erholungsbewegungen wieder zu Ende gehen können. Möglicherweise ändert sich dies mit dem Start einer neuen Quartalsberichtssaison.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX +0,9% 9.710
MDAX +0,3% 20.240
TecDAX +0,4% 1.642
SDAX +0,3% 8.738
Euro Stoxx 50 +0,7% 2.932

Die Topwerte im DAX sind Commerzbank (WKN CBK100), E.ON (WKN ENAG99) und thyssenkrupp (WKN 750000). Kurszuwächse kann auch die SAP-Aktie (WKN 716460) verbuchen, obwohl Europas größter Softwarekonzern im ersten Quartal für einige Enttäuschungen gesorgt hatte. Die Aktie des Automobilzulieferers HELLA (WKN A13SX2) trotzt wiederum einem negativen Analystenkommentar.

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Montagmittag gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1382 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Freitagmittag auf 1,1363 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8800 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Montagmittag im Plus. Zuletzt war WTI mit 39,56 US-Dollar je Barrel 0,7 Prozent teurer, der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 0,6 Prozent auf 41,82 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.248,23 US-Dollar je Unze (+0,6 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein positiver Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Plus befinden:

Dow Jones Future +0,3% 17.530
NASDAQ100-Future +0,4% 4.485
S&P500-Future +0,3% 2.046

Das zweite Quartal ist erst wenige Tage alt, doch in den USA beginnt bereits die Berichtssaison zum ersten Quartal 2016! Den Anfang macht dabei traditionell der Aluminiumkonzern Alcoa (WKN 850206). Zwar hat die Bedeutung der Alcoa-Zahlen für die Wall Street nachgelassen, doch als erster Stimmungsindikator taugt der amerikanische Branchenführer weiterhin. Alcoa-Anleger warten derweil auf weitere Aussagen zur geplanten Aufspaltung des Konzerns – diese soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 erfolgen. Analysten erwarten bis dahin eher düstere Zahlen. Der Umsatz soll zwischen Januar und März um 12 Prozent auf 5,14 Mrd. US-Dollar zurückgegangen sein, während der Gewinn sogar fast gänzlich ausgeblieben sein dürfte.

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