Die einen geben, die anderen nehmen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Senti_06042016-230x180Während der vergangenen Tage ist viel von Helikopter-Geld die Rede gewesen, das die Europäische Zentralbank im Extremfall zur Deflationsbekämpfung verteilen könnte. Die schwedische Bank Nordea hat dabei einen Betrag von 1.300 € pro Bürger des Euroraums ins Gespräch gebracht, den die EZB zum freien Konsum zur Verfügung stellen könnte. Gerade von deutscher Seite gab es dabei kritische Einwände, die ein solches Vorhaben für absurd halten. Man kann sich aber auch durchaus vorstellen, dass der deutsche Finanzminister gleich wieder die Hand aufhalten würde, falls die EZB tatsächlich auf die Idee käme derlei Geldgeschenke zu machen. Denn ich kann mich noch erinnern, dass das ifo-Institut vor gut einem Jahr ausgerechnet hatte, dass im Falle einer Griechenland-Pleite – solche Sorgen mögen hier und da jüngst wieder aufgeflammt sein – jeder Bundesbürger mit 1.000 € belastet würde.

Warum dann nicht gleich das schöne Geld den Bürgern im Falle eines Falles wieder wegnehmen? Allerdings zeigt dieser Vorschlag, dass die hiesige Fiskalpolitik die Geldpolitik der EZB – sei sie nun sinnvoll oder nicht – auch dann wieder einmal konterkarieren würde.

Rotes Gold, aufgelöst in Nichts

Wohin menschliche Gier führen kann, zeigt sich am Zusammenbruch des jüngsten Ponzi-Systems, über das der Journalist Robert Frank in der New York Times unlängst berichtete. Da gibt es offenbar eine Vielzahl von Investoren, Connaisseurs und Sammlern, die jeweils teils hunderttausende von US-Dollar in besonders günstig erscheinende Rotwein-Futures (vor allem teure französische Top-Weine) gesteckt haben,…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.

Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

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