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Schoeller-Bleckmann geht in die Offensive

Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) (WKN 907391) bekam zuletzt den niedrigen Ölpreis und die Investitionszurückhaltung wichtiger Kunden zu spüren. Darauf hin wurde die 2015er-Dividende deutlich gesenkt. Doch jetzt geht das ATX-Unternehmen zum Angriff über.

Schließlich halten Schwächephasen, wie sie gerade die Ölindustrie erlebt, auch Chancen bereit. Übernahmen sind in solchen Fällen günstiger zu haben. Schoeller-Bleckmann hat sich jetzt für 103 Mio. US-Dollar 68 Prozent der Anteile am US-Oilfield-Service-Unternehmen Downhole Technology gesichert. Laut Konzernchef Gerald Grohmann soll auf diese Weise das Portfolio im attraktiven Produktbereich Well Completion ausgeweitet, SBO insgesamt breiter aufgestellt und das Know-how sowie die Kundenbasis erweitert werden.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Während SBO mit keine raschen Besserung an den weltweiten Ölmärkten rechnet, sieht sich das Unternehmen offenbar gut genug aufgestellt, um in die Offensive zu gehen und nicht zu versuchen mit Kostensenkungen den niedrigen Ölpreisen entgegenzuwirken. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das ausreichen wird, um die jüngste Erholung der SBO-Aktie weiter zu befeuern. Diese führte den ATX-Wert zuletzt sogar über die 200-Tage-Linie.

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Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann


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