K+S: Wo sind die Kursfantasien geblieben?

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Bildquelle: Pressebild K+S

Die ersten Tage im MDAX verliefen für die Aktie des Kasseler Salz- und Düngemittelerstellers K+S (WKN KSAG88) ähnlich schwach wie die letzte Zeit in der ersten deutschen Börsenliga. Angesichts nicht gerade weniger werdender Herausforderung sieht es auch nicht so aus, als sollte eine baldige DAX-Rückkehr anstehen.

Kein Wunder also, dass sich die Analystenzunft weiterhin wenig optimistisch in Bezug auf die Kurschancen der K+S-Aktie zeigt. Die HSBC-Analysten verweisen zum Beispiel auf die sinkenden Preise und Volumia im Düngemittelgeschäft sowie die rückläufigen Gewinne im Salzgeschäft. Daher haben sie das Rating für die K+S-Aktie von „Hold“ auf „Reduce“ geändert, während das Kursziel von 21,50 auf 19,00 Euro nach unten geschraubt wurde. Neben dem schwachen Preis- und Nachfrageumfeld sehen die Analysten bei Morgan Stanley mit einem stärker werdenden Euro einen zusätzlichen Belastungsfaktor für die K+S-Aktie (Rating: „Underweight“ / Kursziel: 20,50 Euro, zuvor 23,00 Euro).

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

K+S hatte mit einer überraschend hohen Dividende für 2015 versucht, Investoren zu besänftigen. Angesicht der Flut an Negativschlagzeilen gelang dies jedoch nicht. Zumindest bleibt die Aktie aufgrund der jüngsten Kursrückgänge für Schnäppchenjäger attraktiv. Ein 2017er-KGV von 9 kann sich mehr als nur sehen lassen. Als eines der letzten Kaufargumente für die K+S-Aktie ist dies jedoch etwas dünn. Wer optimistischer eingestellt ist und sogar gehebelt auf ein Comeback der K+S-Aktie setzen möchte, findet das Produkt mit der WKN HY12FM ganz interessant.

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Bildquelle: Pressebild K+S


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