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Apple: Doch nicht alles umsonst…

Am Ende war die ganze Aufregung umsonst. Die US-Regierung hat ohne die Hilfe von Apple (WKN 865985) geschafft, das iPhone eines toten Attentäters zu Entsperren. So muss der Apfelkonzern auch nicht mehr vor Gericht erscheinen und kann sich stattdessen auf die erfolgreiche Markteinführung des iPhone SE konzentrieren.

Trotzdem könnte der Streit mit der US-Regierung am Ende nützlich für Apple sein. Das Unternehmen mit dem Apfel im Logo kann nun jederzeit behaupten, dass man sich zum Schutz der Privatsphäre seiner Kunden sogar mit der US-Regierung und dem mächtigen FBI angelegt hat. Mit einem solchen Kaufargument dürften sich in Zeiten des NSA-Skandals und sogar der Bespitzelung der Bundeskanzlerin durch US-Geheimdienste ein oder zwei Smartphones aus dem Hause Apple mehr verkaufen lassen.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das ausreichen wird, um das zuletzt fast vollständig zum Erliegen gekommene Absatzwachstum bei den iPhones wieder anzukurbeln. Wer in diesem Punkt optimistisch ist und sogar gehebelt auf Kurssteigerungen der Apple-Aktie setzen möchte, findet das Hebelprodukt mit der WKN VS7MV5 ganz interessant.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


2 Kommentare zu Apple: Doch nicht alles umsonst…

  1. Bei mir ist nicht hängen geblieben, dass sich Apple mit dem FBI angelegt hat, sondern dass das iPhone ohne Apple’s Hilfe zu knacken ist.

  2. Wobei ich mich frage, warum es so plötzlich zu knacken ist, wenn es vorher ohne Apple nicht ging. Vielleicht wollte man ja auch nur einen Sieg Apples vor Gericht aus dem Weg gehen. Oder man brauchte die Daten nicht mehr, weil man sie anderweitig erhalten hat. Den Beweis, dass das iPhone (ohne Apples Hilfe) zu knacken ist, sehe ich noch nicht als erbracht an.

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