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Dem Terror zum Trotz

Dass sich die Aktienmärkte von den schrecklichen Terroranschlägen in Brüssel, an deren Opfer und ihre Angehörigen wir heute ganz besonders denken, nicht nachhaltig beeindrucken lassen, haben bereits viele Kommentatoren festgestellt. Tatsächlich seien die Fluchtbewegungen der Anleger in die sogenannten „sicheren Häfen“ auch in der Vergangenheit bei den meisten terroristischen Anschlägen – etwa in Madrid im Jahr 2004, London 2005 oder auch in Paris im vergangenen November – nur von kurzfristiger Natur gewesen, so liest man. Dennoch hat die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt gezeigt, dass die jüngsten Ereignisse möglicherweise gerade an den Profianlegern nicht spurlos vorüber gegangen sind. Denn deren Sentiment ist heute auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen.

Völlig anders gestaltet sich hingegen die Stimmungslage bei den Privatanlegern, die im Gegensatz zu ihren institutionellen Pendants die Verfassung des DAX wesentlich optimistischer einschätzen. Ja, die Stimmung ist dort so gut, dass wir die höchste Stimmungsdivergenz zu den „Instis“ seit Oktober 2014 feststellen müssen…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.

Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

Bildquelle: dieboersenblogger.de