Um 10: Den DAX verlässt die Kraft, die Anleger der Mut – Starker Dollar belastet Rohstoffpreise

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Die ständigen Kurswechsel der US-Notenbank helfen nicht gerade dabei, Vertrauen oder zumindest etwas Planungssicherheit für die Investoren zu schaffen. Nachdem in der vergangenen Woche überraschend eine wesentlich behutsamere Anhebung der US-Zinsen signalisiert wurde, deutet sich nun ein erneuter Kurswechsel an.

Zahlreiche US-Geldpolitiker wiesen auf die Möglichkeit einer Zinsanhebung schon im April hin. Die Zuversicht, die in die US-Industrie signalisiert wird, ist sicherlich positiv zu werten. Allerdings könnten die Marktteilnehmer beginnen, die Nachhaltigkeit der Fed-Einschätzung anzuzweifeln. Immerhin hat sich die Situation innerhalb einer Woche von der Datenlage her kaum geändert.

Der durch die falkenhaften Aussagen der Fed anziehende US-Dollar belastet wiederum die Rohstoffpreise und lässt aktuell China wieder den Yuan abwerten.

Ein wenig kann der Deutsche Aktienindex profitieren, da der Euro entsprechend relativ schwächer zum Greenback tendiert. Allerdings steht den Anlegern ein langes Wochenende bevor, was sie eher dazu verführen dürfte, einige Positionen zu schließen als neue einzugehen.

Andreas PaciorekEin Beitrag von Andreas Paciorek

Er ist Market Analyst Germany & Austria bei CMC Markets, Frankfurt. Davor arbeitete er bei der Bank of Tokyo Mitsubishi in Frankfurt sowie bei der Varengold Bank. Paciorek hat ein Diplom der Universität Bonn im Bereich Regionalwissenschaften Japan mit Schwerpunkt Wirtschaft.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de

 


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