Dividenden-Aristokraten: Damit Anleger ruhig schlafen können

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Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Häufig schauen Anleger nur auf den Kurs von Aktien. Dabei vergessen sie, dass die Gesamtrendite maßgeblich von den Dividendenausschüttungen abhängig ist. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld, in dem Alternativinvestments wie Anleihen nur mickrige Renditen abwerfen, erscheint eine Dividendenstrategie noch attraktiver.

Neue Bestwerte

Im Frühjahr ist es so weit. Die neue Dividendensaison beginnt. Nachdem die 110 HDAX-Unternehmen (DAX, MDAX & TecDAX) im vergangenen Jahr Rekordsummen ausgeschüttet haben, sollte es auch in diesem Jahr neue Rekordwerte regnen. Allerdings sollte man nicht nur auf die Höhe der Dividende oder der Dividendenrendite achten. Allein für sich genommen sagen diese Zahlen nur wenig über den Unternehmenserfolg aus. Manche Renditen von 7 oder 8 Prozent wirken verlockend. Allerdings können sie auch eine Falle darstellen.

Investoren sollten darauf achten, dass auch in den kommenden Jahren Dividenden fließen und diese angehoben werden können. US-Unternehmen, die das mindestens 25 Jahre hintereinander geschafft haben, kommen in den S&P 500 Dividend Aristocrats Index. Zu den echten Dividenden-Aristokraten zählen Konzerne wie Coca-Cola, Procter & Gamble oder Colgate-Palmolive, die die Ausschüttungen sogar mehr als 50 Jahre in Serie angehoben haben. Unternehmen wie Eli Lilly, Procter & Gamble oder Colgate-Palmolive schütten sogar seit mehr als 100 Jahren ununterbrochen Dividenden aus.

Auf eine solch beeindruckende Dividendenhistorie kommen europäische Unternehmen nicht, allerdings sind auch hierzulande Konzerne wie L’Orèal, Fresenius (WKN 578560), Sanofi oder Unilever auf dem Weg, zu echten Dividenden-Aristokraten zu werden. Eine solch nachhaltige Dividendenpolitik lässt Anleger auch in der jetzigen Situation mit den Turbulenzen rund um China und den Ölpreis ruhiger schlafen. Schließlich haben die  Dividenden-Aristokraten über einen langen Zeitraum bewiesen, dass sie Ausschüttungen selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten anheben können.

Für Unentschlossene PPDBX1DG_20160327

Wer sich nicht für einen Dividenden-Aristokraten entscheiden kann, kann sie sich gleich alle auf einmal mithilfe eines entsprechenden Exchange Traded Fund (ETF) ins Depot holen. Der db x-trackers STOXX® Global Select Dividend 100 (ISIN LU0292096186) der Deutschen Bank bildet zum Beispiel die Wertentwicklung des STOXX® Global Select Dividend 100 ab. Der Index enthält die 100 dividendenstärksten Titel aus Nord- und Südamerika (40 Aktien), Europa (30) und Asien (30).

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Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA


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