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Nordex: Noch nicht abschreiben

In nur zwei Tagen hat die Nordex-Aktie (WKN A0D655) etwas mehr als 10 Prozent an Wert verloren. Daran ist der Hamburger Windturbinenhersteller gewissermaßen selbst schuld. Schließlich hat Unternehmen die Erwartungen von Investoren in den vergangenen Jahren in die Höhe geschraubt, nur um jetzt mit dem 2016er-Ausblick zu enttäuschen.

Allerdings sollten Anleger das TecDAX-Unternehmen nicht zu schnell abschreiben. Die Analysten bei der NordLB verweisen zum Beispiel auf die zuletzt bestätigten Mittelfrustziele. Auch deshalb haben sie das „Kaufen“-Rating für die Nordex-Aktie bestätigt, während das Kursziel aufgrund eines überraschend geringen Konzerngewinns für 2015 und eines vorsichtigen Ausblick auf 2016 von 36,00 auf 32,00 Euro nach unten gefahren wurde.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Nordex konnte zuletzt einen beeindruckenden Wachstumskurs an den Tag legen und selbst gesteckte Ziele ein ums andere Mal übertreffen oder anheben, so dass uns durchaus weitere positive Überraschungen erwarten könnten. Gleichzeitig bleibt die Frage, welche Reaktionen in Bezug auf die Nordex-Aktie der Börsengang des Konkurrenten Senvion am Mittwoch hervorrufen wird. Ein erfolgreices IPO könnte auch anderen Branchenvertretern wie Nordex zugutekommen. Anleger, die gehebelt auf steigende Kurse der Nordex-Aktie setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN DG5LCZ ganz interessant.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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