Lufthansa: Das reicht immer noch nicht

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

So schlimm kann das Jahr 2015 für die Lufthansa (WKN 823212) in finanzieller Hinsicht nicht gewesen sein. Schließlich vermeldete die Kranich-Airline trotz verschiedener Belastungen wie des Germanwings-Unglücks und Streiks deutliche Gewinnsteigerungen. Selbst eine Dividende wird gezahlt.

2014 waren die Anteilseigner noch leer ausgegangen. Jetzt sollen 50 Cent je Aktie ausgeschüttet werden. Einsparungen und der niedrige Ölpreis hatten dem DAX-Unternehmen zu einem Anstieg des bereinigten EBIT um 55 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro verholfen. Der Nettogewinn schoss von 55 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 1,70 Mrd. Euro. Die Umsätze konnten um knapp 7 Prozent auf 32,06 Mrd. Euro gesteigert werden. Allerdings sorgte der Ausblick bei Anlegern am Donnerstag nicht gerade für Begeisterung.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Ein wichtiges Problem: Zwar profitiert die Lufthansa von geringeren Treibstoffkosten. Aufgrund des harten Wettbewerbs muss man jedoch einen Teil davon in Form von Preisnachlässen an die Kunden weitergeben. Auch deshalb rechnet das Management für 2016 nur mit einem leichten Anstieg des bereinigten EBIT. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Lufthansa-Aktie setzen möchte, findet das Produkt mit der WKN VS4P27 ganz interessant.

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