Commerzbank mit spekulativem Kaufsignal

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die Bankaktien stehen seit der überraschenden Leitzinssenkung durch die EZB am Donnerstag wieder im Blick der Anleger. Die lange Zeit geschmähte Aktie der Commerzbank (WKN CBK100) hatte bereits durch die vor kurzem angekündigte Aufnahme der Dividendenzahlung Aufschwung erfahren, weshalb die Aktie auch aus Sicht der Point & Figure Charttechnik derzeit kaufenswert ist.

Die Aktie der Commerzbank hat innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends (Punkt 3) einen neuen Aufwärtstrend (Punkt 2) ausgebildet. Dabei ist durch die mindestens 50-prozentige Korrektur der vorherigen Abwärtsbewegung bei Kursen über 8,00 Euro ein Low Pole Reversal entstanden, womit sich ein spekulatives Kaufsignal (Punkt 1) ergibt.

Abb.: Commerzbank AG Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen
Abb.: Commerzbank AG Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Als Kursziel ergibt die vertikale Methode mindestens 14 Euro, was einem Kurspotenzial von rund 75 Prozent entspricht. Das Kursziel kann noch ansteigen, da die signalgebende X-Säule noch nicht abgeschlossen ist. Das Kaufsignal und das Kursziel bleiben bei Kursen oberhalb von 6,10 Euro gültig.

Abb.: Commerzbank AG Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen
Abb.: Commerzbank AG Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Ein konservatives Kaufsignal entsteht bei Kursen über 11 Euro. Dann wäre auch der Widerstand bei 10,20 Euro (Punkt 5) überwunden und der überlagernde Abwärtstrend gebrochen.

PP_DG0K75_20160311Das spekulative Kaufsignal bleibt bis 6,10 Euro bestehen, weshalb dieser Bereich sich auch für eine Stop-Loss-Order eignen würde. Ein Short-Signal würde bei Kursen unter 6,10 Euro (Punkt 4) entstehen.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein MiniFuture long auf Commerzbank (WKN DG0K75) an. Das Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

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