Teure Exkursion

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der DAX steigt fast auf 10.000 Zähler, dann zieht es ihn wieder steil nach unten, der Euro ist erst ausverkauft und dann stark erholt – solche Volatilität spricht nicht dafür, dass heute nach der Verkündung der neuen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank tatsächlich vielerorts gut Geld verdient worden ist. Sicherlich mag EZB-Präsident Mario Draghi auf den ersten Blick mehr geliefert haben, als sich viele versprochen hatten. Für die Börsianer hieß das, dass aus dem vielerorts befürchteten Enttäuschungs-Ausverkauf zunächst nichts wurde und der DAX zunächst einer sogenannten Shortsqueeze ins Messer lief. Aber die fast 10.000er Höhenluft war dann doch zu dünn.

Key Day Reversal?

Gut möglich aber, dass nach Eingreifen des Kahneman’schen System 2 („Thinking fast and slow“) in vielen Händlergehirnen wohl doch der Eindruck entstanden sein muss, man werde womöglich wie Ende Januar, als Japan erstmals Negativzinsen für einen Teil der Bankeinlagen einführte, in eine Bullenfalle tappen…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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