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Deutsche Börse: Konzentration auf das Wesentliche

Der US-Börsenbetreiber ICE prüft ein Angebot für die London Stock Exchange (LSE) (WKN A0JEJF). Gleichzeitig könnten Regulierungsbehörden eine Fusion zwischen der LSE und der Deutschen Börse (WKN 581005) verhindern. Damit könnte eine europäische Börsenhochzeit zum dritten Mal nach 2000 und 2004 scheitern. Gut, dass anderswo Nägel mit Köpfen gemacht wurden.

Die Deutsche Börse hat nun den Verkauf der US-Amerikanischen Optionsbörse ISE für 1,1 Mrd. US-Dollar an die NASDAQ bekannt gegeben. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 abgeschlossen werden. Die Deutsche Börse hatte die ISE 2007 und damit vor der Finanzkrise für 2,8 Mrd. US-Dollar gekauft. Allerdings wurden die Erwartungen auch wegen des ungünstigen Zeitpunkts des Kaufs nicht erfüllt.

Damit hat die Deutsche Börse einen Fehler genau zur richtigen Zeit ausgebügelt. Schließlich muss man sich nun auf den Übernahmepoker rund um die LSE konzentrieren. Mit ICE könnte ein mächtiger Konkurrent in den Bieterkampf einsteigen, der die Übernahmepläne der Deutschen Börse komplett zum Einsturz bringen oder zumindest das Angebot in die Höhe treiben könnte.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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