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Wirecard: Wann verzieht sich der Rauch?

Nachdem die nächste dubiose „Short-Attacke“ der Wirecard-Aktie (WKN 747206) am Dienstag einen Kursverlust von mehr als 6 Prozent eingebrockt hatte, konnte sich das TecDAX-Papier am Mittwoch deutlich erholen. Positiv wirkte sich unter anderem das gute Gesamtmarktumfeld aus.

Allerdings waren auch Analysten schnell dabei, Wirecard in Schutz zu nehmen. Sowohl bei der Baader Bank als auch bei HSBC blieb es trotz erneuter Anschuldigungen vonseiten der bis vor wenigen Wochen unbekannten Research-Firma Zatarra bei den jeweiligen „Buy“-Ratings für die Wirecard-Aktie und dem Kursziel von 53,00 Euro.

Während man bei der Baader Bank mit einem für 2016 angehobenen Ausblick rechnet, wurde bei HSBC angemerkt, dass sich aus fundamentaler Sicht bei Wirecard nichts geändert hätte. Allerdings fordern die Analysten angesichts der Leichtigkeit, mit der zuletzt die Glaubwürdigkeit des Unternehmens beschädigt werden konnte, Verbesserungen bei der Transparenz und Unternehmenskommunikation.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Wirecard hat schon häufiger gezeigt, dass man mit „Short-Attacken“ fertig werden und den Aktienkurs dank des anhaltenden Unternehmenswachstums steigern kann. Es dürfte jedoch noch eine Weile dauern bis sich der Rauch verzogen hat. Aus diesem Grund sollten sich Investoren in nächster Zeit auf mehr Volatilität rund um die Wirecard-Aktie einstellen. Anleger, die statt mit Direktinvestments lieber gehebelt auf die Erholung der Wirecard-Aktie setzen wollen, werden das Hebelprodukt mit der WKN HY91EW interessant finden.

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard


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