Um 10: Im DAX regiert die Vorsicht – EZB-Signale nicht eindeutig

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Bildquelle: Pressefoto Europäische Zentralbank

Nachdem die Anleger über das Wochenende die Möglichkeit hatten, die gemischten Arbeitsmarktdaten aus den USA zu verarbeiten, wandert der Fokus nun direkt zum nächsten anstehenden Highlight, der EZB-Entscheidung am Donnerstag.

Vielen dürfte die Enttäuschung und entsprechende Marktreaktion zur Dezember-Sitzung noch gut in Erinnerung sein. Insbesondere nach den jüngsten Signalen, die keineswegs eine klare Linie der EZB-Ratsmitglieder bei den Stimuli-Maßnahmen andeuten, bleiben die Investoren vorsichtig. Hinzu kommt, dass die Maßnahmen der Zentralbank, vor allem die Beschreitung der Negativzins-Zone, zunehmend Kritik hervorrufen, während gleichzeitig die zusätzliche stimulierende Wirkung bezweifelt wird.

Die Vorgaben für den Deutschen Aktienindex fallen zum Wochenauftakt gemischt aus, wobei die US-Futures leicht von ihren Freitagsschlusskursen zurückfallen. In Shanghai profitieren die Börsen von einem erneut festeren Yuan und der Hoffnung auf wirtschaftliche Stimuli-Maßnahmen nach dem Volkskongress zum Wochenende. Um bei gleichzeitigem Stellenabbau und Abbau der Überkapazitäten im Stahl- und Kohlesektor dennoch ein Wachstum von 6,5 Prozent zu erreichen, dürfte China ein entsprechendes Konjunkturpaket in der Hinterhand haben.

Andreas PaciorekEin Beitrag von Andreas Paciorek

Er ist Market Analyst Germany & Austria bei CMC Markets, Frankfurt.
Davor arbeitete er bei der Bank of Tokyo Mitsubishi in Frankfurt sowie bei der Varengold Bank. Paciorek hat ein Diplom der Universität Bonn im Bereich Regionalwissenschaften Japan mit Schwerpunkt Wirtschaft.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Europäische Zentralbank


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