Volkswagen: Liegt der Markt daneben?

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Der Abgas-Skandal ist und bleibt das beherrschende Thema rund um Europas größten Automobilkonzern Volkswagen (WKN 766403). Anleger fragen sich, wie hoch die Belastungen aus Schadenersatzansprüchen und den Kosten aus Rückrufaktionen für die Wolfsburger ausfallen werden.

Wenn es nach den Analysten bei BNP Paribas geht, dann gar nicht so hoch. Erst vor wenigen Tagen hieß es in einer Analyse, dass der Markt die Kosten überschätzen würde. Jetzt gehen sie von 1 Mrd. Euro weniger Rechtskosten aus. Aus diesem Grund haben die Franzosen das Kursziel für die VW-Vorzugsaktie von 136,00 auf 138,00 Euro geändert, während das „Outperform“-Rating beibehalten wurde. Bei der Baader Bank rät man wiederum zum Verkauf der VW-Aktien. (Kursziel: 80,00 Euro; Rating: „Sell“). Auf Analystenseite werden insbesondere die erwarteten Absatzrückgänge in den USA infolge des Abgas-Skandals als Belastungsfaktor genannt.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

So lange der Abgas-Skandal nicht überstanden ist und die Kosten unbekannt bleiben, dürfte das Kurspotenzial der VW-Aktie begrenzt bleiben. Schließlich mögen Börsianer Unsicherheiten nicht besonders gerne. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN VT0TJZ ins Auge fassen. VW-Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS7JQR setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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