MorphoSys kann Wachstum stemmen

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Bildquelle: Pressefoto MorphoSys AG

MorphoSys (WKN 663200) stellt für das Geschäftsjahr 2016 deutliche Umsatzrückgänge und ein negatives operatives Ergebnis in Aussicht. Trotzdem zeigten sich Investoren am Mittwoch von den 2015er-Zahlen und der Prognose begeistert. Schließlich hat das Biotechnologieunternehmen aus Martinsried bei München noch viel vor.

Die Investitionen in Forschung & Entwicklung sollen 2016 deutlich ansteigen. Damit soll die vielversprechende Wirkstoffpipeline weiterentwickelt werden, um die Aussichten auf gewinnbringende Medikamente zu verbessern. Anleger konnte es somit verschmerzen, dass das Konzern-EBIT in 2016 auch aufgrund der hohen Investitionen bei minus 58 bis minus 68 Mio. Euro liegen soll. 2015 wurde noch ein Wert von 17,2 Mio. Euro verbucht. Die Umsätze kletterten um 66 Prozent auf 106,2 Mio. Euro. Allerdings profitierte MorphoSys von einem positiven Einmaleffekt. Dieser ergab sich aus Beendigung der Kooperation mit dem US-Biotech-Konzern Celgene (WKN 881244). Für 2016 wird mit Erlösen zwischen 47 und 52 Mio. Euro gerechnet.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Die MorphoSys-Aktie hat nach den Kursverlusten der vergangenen Monate kurzfristig einen Boden ausgebildet. Gleichzeitig sollten die Zukunftsaussichten für eine Erholung sorgen. Schließlich zeigte sich das Management in Bezug auf die Produktpipeline optimistisch, während die Forschungsinvestitionen dank hoher finanzieller Mittel gestemmt werden können. Anleger, die sogar gehebelt auf steigende Kurse der MorphoSys-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DZD4DL ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto MorphoSys AG


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