DAX: Hoch volatile Stabilisierung

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

TraderdailyvideoWieder einmal konnte sich der DAX mit deutlichen Kursgewinnen in ein Wochenende verabschieden. Angesichts der zuletzt herrschenden Volatilität an den Finanzmärkten ist jedoch nicht davon auszugehen, dass das Barometer einen Durchmarsch hinlegt. Kurzfristig ist laut Einschätzung der DZ BANK Analysten noch etwas Potenzial vorhanden. Konkret heißt es in der heutigen Analyse:

„Mit der freundlichen Kursentwicklung am Freitag wurde zumindest unsere Annahme der Etablierung eines „Trading-Tiefs“ am 11. Februar bei 8.700 Punkten unterstützt…“

Eine ausführliche DAX-Videoanalyse der DZ Bank-Analysten finden Sie auf eniteo.de.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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1 KOMMENTAR

  1. Scalping operations
    Es wäre sicherlich für den Aktienmarkt wünschenswert,
    wenn die Volatilität sich in einem engen Rahmen be-
    wegen würde. Ob Ultimo hier der Tag ist, wo der Wunsch
    in Erfüllung geht, wo sich Kurse in einem engen Rahmen
    bewegen, ist fraglich? Die Schaukelbörse vom Freitag,
    wo die Kurse bis ca 11 Uhr gestiegen sind und zwischen
    11 Uhr bis 14 Uhr ein Abschwung war; um ab 14 Uhr
    wieder eine andere Richtung nach oben einzuschlagen,
    sagt sicherlich auch etwas über die Volatilität aus.
    Leider haben viele Ultimo-Tage die Besonderheit,
    dass viele Aktienwerte überverkauft sind. Also durch
    Leergeschäfte, Optionsgeschäfte mehr Aktien auf den
    Markt kommen, als jeweilige Papiere gesucht werden.
    Irgendwo war zu lesen, dass Banken zunehmend darauf
    verzichten aus dem „Eigenhandel“ hier einzugreifen?
    Eigentlich ist die Dominanz von Vermögensgesellschaften, Versicherungen, Fonds und
    Banken so groß, -weil sie genau wissen, was die Leute
    in den Depots haben- so dass dieser Satz mit dem
    Eigenhandel überflüssig war. Für die Marktbeoachter,
    sowie die BaFin ist es nicht einfach, hier das
    neue Marktmissbrauchsrecht in die Tat umzusetzen.
    Die Frage stellt sich wohl, ob die Masse der Bürger
    damit einverstanden ist, dass die jeweiligen Aktien
    ohne zu fragen für Leergeschäfte verwandt werden.
    Die BaFin ist wahrscheinlich überfordert, wenn jeder
    Leerverkauf hinterfragt werden müsste. Wohl kann
    hier angemerkt werden, dass die Kleinaktionäre bei
    diesen Transaktionen von Großgeschäften keine Rolle
    spielen. Die Kollision zwischen Marktmissbrauchsrecht
    und Leergeschäften muss zwangsläufig kommen. Selbst
    der Optionshandel „Put“ und „Call“ kann für den
    Marktmissbrauch leider verwandt werden. Auf Dauer
    kann es sicherlich zum Nachdenken zwingen, wenn
    viele Kleindepots laufend im Jahr verlieren und die
    Großen im Spiel jedes Jahr 10 % gewinnen. Die Aktie
    als Alterssicherung? Was haben die Kleinanleger von
    der Geldschleuse der EZB? Geldentwertung aufgrund
    von Umverteilung?

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