Bildquelle: dieboersenblogger.de

So ist das an der Börse. Schwache Ergebnisse sind nicht schlimm. Sie dürfen nur nicht überraschend kommen. Daher sahen Anleger den Umsatz- und Gewinnrückgang sowie die vorsichtige Prognose beim weltgrößten Chemiekonzern BASF (WKN BASF11) nicht ganz so kritisch.

Schließlich hatte das DAX-Unternehmen bereits mitgeteilt, dass Umsatz und das operative Ergebnis in 2015 rückgängig waren. Damit war es keine Überraschung, dass der Nettogewinn um rund 23 Prozent auf 4,0 Mrd. Euro schrumpfte. Angesichts des zu Jahresbeginn weiter gefallenen Ölpreises und der chinesischen Konjunktursorgen kommt es ebenfalls nicht gerade als Sensation daher, dass die Ludwigshafener für 2016 keine Verbesserungen erwarten. Stattdessen sollen die Erlöse insbesondere infolge des Verkaufs des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts deutlich sinken. Beim EBIT vor Sondereinflüssen wird mit einem leichten Rückgang gerechnet. Und selbst dieses Ziel wurde aufgrund des schwierigen Marktumfelds als anspruchsvoll bezeichnet.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Nur gut, dass BASF nicht nur darauf hoffen musste, Investoren nicht negativ zu überraschen. Mit einem Dividendenanstieg um 10 Cent auf 2,90 Euro je Aktie gab es auch wirklich gute Nachrichten. Außerdem soll angesichts des schwierigen Marktumfelds bei den Investitionen gekürzt werden, um so die Ergebnissituation zu verbessern. Anleger, die deshalb gehebelt und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der BASF-Aktie profitieren möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN VT29AE werfen. BASF-Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS7B8V.

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