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Netflix: Man muss nicht immer der schnellste sein

Der weltweit führende Video-on-Demand-Anbieter Netflix (WKN 552484) überzeugte Investoren zuletzt insbesondere mit seinem Wachstum außerhalb des US-Heimatmarktes. Allerdings werden die Nutzer nur dann weiterhin in Scharen zu Netflix strömen, wenn es entsprechende Inhalte gibt.

Logischerweise braucht das Unternehmen nicht nur übersetzte Filme, Serien und Dokumentationen aus den USA. Landestypische Inhalte müssen her. Für die deutschen Serienfans hat man bereits die erste eigene Produktion in Deutschland angekündigt. Allerdings war Konkurrent Amazon (WKN 906866) etwas schneller. Der Online-Händler konnte für die erste deutsche Serie eines Streaming-Dienstes Matthias Schweighöfer gewinnen.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Davon dürfte sich Netflix jedoch nicht beirren lassen. Schließlich hat das Unternehmen einige Male unter Beweis gestellt, dass man gute Inhalte wie die Erfolgsserie „House of Cards“ produzieren kann. Es stellt sich eher die Frage, wie lange Investoren über die hohen Kisten der internationalen Expansion und der Produktion eigener Inhalten hinwegsehen können. So lange die Zuwachsraten bei den Kundenzahlen weiter stimmen, dürfte dies der Fall sein. Wer daher gehebelt auf steigende Kurse der Netflix-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN VS4NPV ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Netflix Inc.


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