E.ON: Ein schlechtes Vorbild

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Bildquelle: Pressefoto E.ON

In der Vorwoche hatte RWE (WKN 703712) Anleger mit einer nahezu komplett gestrichenen Dividende für das Geschäftsjahr 2015 verschreckt. Allerdings kann ein solch radikaler Schritt manchmal befreiend wirken. Möglicherweise versucht es E.ON (WKN ENAG99) deshalb seinem Konkurrenten gleich zu tun.

Nach einem Interview von E.ON-Finanzvorstand Michael Sen mit „Bloomberg“ ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass sich Investoren in den kommen Jahren auch bei E.ON auf weniger üppige Zeiten bei der Ausschüttungspolitik einstellen müssen. Allerdings sollte man E.ON und RWE selbst mit drastisch reduzierten Dividenden als Anleger nicht völlig links liegen lassen. Die Analysten der Deutschen Bank verweisen zum Beispiel auf den sich anbahnenden Kompromiss zwischen den Energieversorgern und der Bundesregierung in Sachen Atomrückstellungen. Aus diesem Grund bleibt das Kursziel für die E.ON-Aktie bei 10,00 Euro, während die Einschätzung „Buy“ lautet.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Etwas mehr Klarheit in Sachen Atomrückstellungen würde den Aktien von RWE und E.ON sicherlich gut tun. Allerdings dürften die verbleibenden Risiken immer noch viele Anleger davor zurückschrecken lassen, auf ein Comeback der Versorger zu wetten. Anleger, die jedoch Mut haben und sogar gehebelt auf steigende Kurse der E.ON-Aktie setzen möchten könnten das Produkt mit der WKN VS4TKY interessant finden. E.ON-Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS8EJA.

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Bildquelle: Pressebild E.ON


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