Im Fokus: Die unendliche Geschichte der Hypo Real Estate?
11. Februar 2009 von Marc Schmidt | 1 Kommentar
So, jetzt also nochmal 10 Mrd. Euro drauf. Damit darf sich die Hypo Real Estate rühmen nun mehr als 100 Mrd. Euro an Staatshilfen und -garantien erhalten zu haben. Doch die Rettung ist weiter ungewiss. Die kontrovers diskutierten Verstaatlichungspläne sind damit aber wohl vom Tisch – zumindest vorerst.
Der Spielraum des Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) schrumpft damit weiter. Über die aktuellen Garantien informiert Soffin auf seiner Website. Interessanterweise nie im Klartext, sondern ausschließlich per ISIN. Aktuell im Angebot Commerzbank, Bayern LB, HSH Nordbank und die IKB.
Aber zurück zur Hypo Real Estate: Die aktuellen Hilfen laufen über die Hypo Real Estate Bank AG. Diese wird auf dieser Basis Inhaberschuldverschreibungen begeben, die am 14. Mai 2009 zur Rückzahlung fällig sind. Die Hypo Real Estate Bank AG zahlt an den SoFFin eine zeitanteilig berechneteBereitstellungsprovision in Höhe von 0,1 Prozent auf den nicht in Anspruch genommenen Teil des Garantierahmens. Für ausgestellte Garantien beträgt die Provision 0,5 Prozent p.a. Das macht dann auch immerhin 10 Mio. Euro Bereitstellungsprovision und pro Jahr 50 Mio. Euro laufende Provision. Vielleicht doch nicht so ein schlechtes Geschäft? Nun ja lassen wir uns überraschen, was die nächsten Wochen bringen…aber wenns in dem Rhythmus weiter geht, knackt die HRE zu Pfingsten die 200 Mrd. Euro Grenze und die Hälfte der HRE-Bilanzsumme ist geschafft. Also doch ein Schrecken ohne Ende?
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Info zum Beitrag
geschrieben am Mittwoch, den 11. Februar 2009 um 12:37 Uhr
Kategorien: Marktgeschehen
Tags: Banken, Bankenkrise, Finanzmarktstabilisierungsfonds, Hypo Real Estate, SoFFin








1. madeleine
Kommentar vom 6. März 2009 um 10:28
HRE ist die Bad Bank der Deutschen Bank!