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Deutsche Bank mit Kaufsignal

Die krisengeschüttelte Deutsche Bank (WKN 514000) steht seit geraumer Zeit unter gehörigem Druck. Immer wieder neue Rechtsstreitigkeiten sowie die Neuausrichtung der Bank belasten die Ergebnisse und führten jüngst zum Milliardenverlust. Der Kurs kannte zuletzt nur den Weg nach unten. Doch aufgrund des angekündigten Anleiherückkaufs hat sich der Wind gedreht und die Aktie der Deutschen Bank ist aus Sicht der Point & Figure Methode derzeit kaufenswert.

Grundsätzlich befindet sich die Aktie der Deutschen Bank noch immer in einem übergeordneten Abwärtstrend (Primärtrend, Punkt 3). Durch Ausbruch über das Doppeltop bei 15,50 Euro hat sich nun ein kurzfristiger Aufwärtstrend (Sekundärtrend, Punkt 1) mit einem Kaufsignal (Punkt 2) ergeben.

Abb.: Deutsche Bank Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Abb.: Deutsche Bank Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Als vorläufiges Kursziel ergibt die vertikale Methode 23 Euro, was einem Kurspotenzial von rund 43 Prozent entspricht. Das Kursziel kann jedoch noch weiter steigen, da die signalgebende Säule noch nicht abgeschlossen ist. Das Kursziel verläuft im früheren Unterstützungsbereich und der jetzigen Widerstandszone (Punkt 5).

Abb.: Deutsche Bank Linienchart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Abb.: Deutsche Bank Linienchart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

PP_DG2JD2_20160219Der kurzfristige Aufwärtstrend (Punkt 1) würde bei Kursen unter 13,00 Euro (Punkt 4) gebrochen. Bei 14,50 Euro hat die Aktie der Deutschen Bank eine Unterstützungslinie.

Die Deutsche-Bank-Aktie entwickelt bei Kursen unter 15 Euro (Punkt 6) einen High Pole. Dies entspräche einem Short-Frühsignal, weshalb dieser Bereich sich auch für eine Stop-Loss-Order eignen würde. Bei Kursen unter 13,00 Euro (Punkt 4) entsteht ein Short-Signal.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein MiniFuture long auf die Deutsche-Bank-Aktie (WKN DG2JD2) an. Das Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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