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Nordex: Der Highflyer ist wieder da

Die jüngsten Marktturbulenzen haben der Nordex-Aktie (WKN A0D655) als einem absoluten TecDAX-Highflyer des vergangenen Jahres in besonderer Weise zugesetzt. Sollte der Hamburger Windturbinenhersteller jedoch weiterhin positive Nachrichten wie am Fließband produzieren, dürften die Kurserholung und eine Rückkehr zur mittelfristigen Kursrallye nur eine Frage der Zeit sein.

Nachdem das Unternehmen verkünden konnte, dass man 2015 den Marktanteil auf dem deutschen Heimatmarkt erhöhen konnte, wurde nun bekannt, dass Nordex im vergangenen Jahr seine Position im wachsenden französischen Markt ausgebaut hat. Mit einer neu installierten Leistung von rund 155 MW erhöhte Nordex seinen Marktanteil von 9 auf 14 Prozent. Insgesamt stieg der Zubau in Frankreich im Bereich Onshore-Wind im Jahr 2015 auf 1.073 MW. Damit behauptet das Land weiterhin seine Stellung als einer der Topmärkte für Windenergie in Europa.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Es bleibt dabei: Nordex kann weiterhin für einen positiven Nachrichtenfluss sorgen. Allerdings schienen Anleger zuletzt ohnehin nicht die ganz großen Zweifel an den Wachstumsaussichten des Unternehmens zu haben. Es stellte sich vielmehr die Frage, ob die Aktie angesichts der letztjährigen Kurszuwächse nicht überteuert sei. In dieser Hinsicht dürfte jedoch der jüngste Kursrücksetzer Abhilfe geschaffen und für eine Einstiegsgelegenheit gesorgt haben. Wer sogar auf steigende Kurse der Nordex-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG5LCZ ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


1 Kommentar zu Nordex: Der Highflyer ist wieder da

  1. Nordex der Liebling der Anleger?
    Die Hoffnung der Bürger, dass die Versorgungs-
    unternehmungen verstärkt auf die Windindustrie
    zugehen und hier verstärkt Kooperationen ein-
    gehen, ist da. Leider sehen die Versorger
    aufgrund der Energieträger Braunkohle, Steinkohle,
    Gas und Öl die Windenergie noch immer als heim-
    liche Konkurrenz. Aufgrund der großen Freiflächen
    an den Tagebauen böten sich kostengünstige
    Lösungen an. Ob die Aufteilung der Versorger
    E.ON und RWE noch mehr Anschub bringt? Die vielen
    Milliarden zum Abwracken der Atomkraftwerke fehlen
    heute zum Aufbau der erneuerbaren Energieträger
    Solar und Wind. Die vielen Möglichkeiten, die
    RWE früher Rheinbraun in den Tagebauen hatte, günstige
    Ländereien, Hügel, billigen Sand, Baufahrzeuge,
    technisches Know-How wurden leider verschlafen.
    Heute will wahrscheinlich die Windindustrie nicht
    mehr. Nordex braucht sich wahrscheinlich nicht
    mehr bei RWE, E.ON usw. aufzudrängen für nötige Kooperationen. Die Kooperationen wurden leider auch
    im Solarbereich verschlafen. Viele private
    Investoren mussten leider für die „Großen einspringen.
    Die Expansion von Nordex liegt wahrscheinlich nicht
    nur auf dem heimischen Markt. Die Zukunft liegt bei
    Nordex.

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