KUKA: Zukauf macht sich bezahlt

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Bildquelle: Pressefoto KUKA AG

Der Roboter- und Anlagenbauer KUKA (WKN 620440) profitierte im Geschäftsjahr 2015 vom Kauf des Schweizer Logistikspezialisten Swisslog. Die Umsatzerlöse kletterten laut vorläufigen Zahlen um 41,5 Prozent auf den Rekordwert von 3,0 Mrd. Euro. Allerdings schrumpfte das operative Ergebnis (EBIT) im Schlussquartal um 32,0 Prozent auf 29,7 Mio. Euro.

Auf Gesamtjahressicht fiel das EBIT um 4,4 Prozent auf 135,6 Mio. Euro. Ohne die Berücksichtigung der Kaufpreisallokation für Swisslog erreichte das Ergebnis jedoch einen Wert von 194,3 Mio. Euro und damit ein Plus von 37,0 Prozent gegenüber 2014. Die EBIT-Marge lag mit 6,6 Prozent im Bereich der eigenen Prognose von 6,5 bis 7,0 Prozent.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Wichtiger als die eigentlichen 2015er-Ergebnisse dürften jedoch am 22. März bei der Vorstellung der endgültigen Ergebnisse und des Nettogewinns Aussagen zum 2016er-Ausblick sein. Schließlich ist die Autoindustrie für KUKA ein wichtiger Kunde. Die Konjunktursorgen könnten jedoch gerade die Geschäfte der Autobauer belasten. Im Vorjahr war davon allerdings noch wenig zu sehen. Wer daher gehebelt auf weiter steigende Kurse der KUKA-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG660J ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto KUKA AG


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