Before the Bell: Arbeitsmarktdaten im Blick, DAX und US-Futures behaupten sich

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Der Wochenschluss steht einmal mehr im Zeichen der Konjunkturdaten, wenngleich die Märkte bislang nur zurückhaltend reagieren. Der DAX hält sich weiter über der 6.000er Marke und wartet auf den richtigen Jahresauftakt in der kommenden Woche. Derweil kamen heute vom europäischen Arbeitsmarkt schlechte Nachrichten. Mit Spannung schaut man hier nun auch auf die Meldungen aus den USA.

Europa meldet steigende Arbeitslosenzahlen

Vom europäischen Arbeitsmarkt kamen heute erwartungsgemäß schlechte Daten. So ist im November 2009 die Arbeitslosenquote der Eurozone auf 10,0 Prozent gestiegen, gegenüber 9,9 Prozent im Oktober 2009 und 8,0 Prozent im November 2008. In der gesamten Union (EU27) ist die Arbeitslosenquote auf 9,5 Prozent gestiegen, nach 9,4 Prozent im Oktober 2009 und 7,5 Prozent im November 2008. Dies ist die höchste Quote für die Eurozone seit August 1998 und für die EU27 seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2000. Unter den Einzelstaaten waren die Niederlande mit 3,9 Prozent und Österreich mit 5,5 Prozent die Musterknaben. Die höchsten Arbeitslosenquoten meldeten dagegen Lettland mit 22,3 Prozent und Spanien mit 19,4 Prozent.

K+S wird zum Gewinner des Winters

Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S wird angesichts des harten Winters in Europa zum großen Gewinner der Kälte- und Schneewelle. Denn das Unternehmen kann von einer drastischen Ausweitung der Streusalznachfrage profitieren In Folge dessen wurde heute eine Ausweitung der Streusalzproduktion um rund 20 Prozent ab der kommenden Woche angekündigt. Die Aktie von K+S kann seine jüngste Rallye so wohl auch in den kommenden Tagen weiter fortsetzen. Heute belasten allerdings Gewinnmitnahmen die Performance des DAX-Titels etwas. Aktuell verliert der Titel 0,4 Prozent.

US-Futures behaupten sich vor Konjunkturdaten

Wie so oft wird der Freitag an den Märkten zum Tag der Wahrheit. Auch in den USA stehen heute wieder Konjunkturdaten auf der Agenda. Angefangen von der Arbeitslosenquote im Dezember, über die Großhandelsdaten für November, bis hin zur Entwicklung der Verbraucherkredite im November. Derweil zeigen sich die US-Futures von ihrer freundlichen Seite. Der S&P500 gewinnt derzeit 0,1 Prozent, der NASDAQ legt 0,1 Prozent zu. In Frankfurt kann der DAX derzeit 0,2 Prozent auf 6.033 Punkte zulegen.


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