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RWE & E.ON könnten es wirklich tun…

Was fällt einem spontan ein, wenn es um letzte verbliebene Kaufargumente für die Aktien der beiden großen deutschen Versorgerwerte RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) geht? Da wären zum Beispiel noch die weiterhin attraktiven Ausschüttungen. Doch genau diese könnten jetzt in Gefahr sein.

Die Analysten bei Berenberg sind der Ansicht, dass E.ON und RWE zu den Energieunternehmen gehören, die angesichts weiter fallender Rohstoff- und Energiepreise ihre Dividenden senken dürften. Aus diesem Grund ging es sowohl für die Aktie von RWE als auch für die E.ON-Papiere von „Hold“ auf „Sell“. Außerdem wurden die Kursziele gesenkt. Im Fall von RWE liegt dieses nun bei 14,00 Euro, nach zuvor 10,50 Euro, während es für E.ON von 10,00 auf 8,00 Euro ging.

Die schwierige Marktlage könnte es erfordern, dass sich E.ON und RWE zu weiteren Dividendenkürzungen genötigt sehen und damit letzte Kaufargumente für die gebeutelten Papiere der Versorger zunichtemachen. Anleger, die nun sogar gehebelt auf fallende Kurse der RWE-Aktie setzen möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN VS8NQ8 werfen. E.ON-Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS8EJA.

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Bildquelle: Pressefoto RWE


1 Kommentar zu RWE & E.ON könnten es wirklich tun…

  1. Spekulation wegen Dividende?
    Kaufen die Akteure die Versorgungsaktien
    RWE und E.ON nur wegen der Dividende?
    Sicherlich werden die zukünftigen Aktionäre
    auch auf die fallenden Buchwerte -Eigen-
    kapitalwerte- der jeweiligen Konzerne
    schauen. Beispiel dieser wird bei RWE
    wahrscheinlich über 15 Euro pro Stück
    liegen. Hier wird bereits ein Verlust
    von 1 Mrd. für Abschreibung berücksichtigt.
    Hier wird praktisch jede Aktie noch
    mit einem Goldstückchen unterlegt.
    Selbst der nachhaltige Gewinn lag im
    letzten Jahr noch über 1 Mrd. Euro
    pro Aktie fast 2 Euro Gewinn? Wie
    sieht es nun beim Cash-Flow aus?
    Manche Unternehmen würden sich um
    solche Zahlen freuen. Der reine
    Bergbauwert der vorhandenen Kohle
    macht über 1600 Euro je Aktie aus
    ohne zukünftige Inflation.
    Natürlich immer vorausgesetzt, dass
    die Abbaugenehmigungen bestehen
    bleiben. Jeder Aktionär muss die
    Fundamentaldaten selber studieren.
    Es wurde bereits erwähnt, dass die
    Gesellschaften gegen die eigene
    Aktie spekulieren dürfen. Dies
    darf jede Bank und jeder Aktionär,
    sofern er eine andere Meinung über
    den Kurs hat?

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