Die Börsenblogger um 12: Deutsche Bank erneut der große Verlierer

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Schwache Vorgaben aus den USA hatten den DAX bereits am Donnerstagvormittag tief in die Verlustzone gedrückt. Im weiteren Handelsverlauf schaffte es das wichtigste deutsche Börsenbarometer diese Verluste sogar noch auszubauen und die gestrige Erholung völlig vergessen zu machen. Es bleibt also dabei, dass noch so kleine Kursgewinne zum Ausstieg aus dem Aktienmarkt genutzt werden.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -2,5% 8.791
MDAX -2,0% 17.750
TecDAX -1,5% 1.506
SDAX -1,5% 7.628
Euro Stoxx 50 -3,2% 2.700

Die Topwerte im DAX sind adidas (WKN A1EWWW), Vonovia (WKN A1ML7J) und Infineon (WKN 623100). Dabei kann sich adidas als einziger DAX-Wert knapp in der Gewinnzone halten. Die Herzogenauracher hatten Anleger mit überraschend guten Umsatz- und Gewinnzahlen für 2015 sowie einer Prognoseanhebung für 2016 erfreut. Größte Verlierer waren die Bankenwerte Deutsche Bank (WKN 514000) und Commerzbank (CBK100), nachdem gestern noch die große Erholung eingesetzt hatte. Positiv aufgenommen wurden am Markt wiederum die neuesten Quartalsergebnisse bei Tesla Motors (WKN A1CX3T).

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1313 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am gestrigen Mittwochmittag auf 1,1257 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8883 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 29,29 US-Dollar je Barrel 1,5 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 1,3 Prozent auf 30,51 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte deutlich in der Gewinnzone und lag bei 1.222,48 US-Dollar je Unze (+2,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich heute ein schwacher Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Minus befinden:

Dow Jones Future -1,8% 15.584
NASDAQ100-Future -2,2% 3.881
S&P500-Future -1,8% 1.812

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


2 KOMMENTARE

  1. Deutsche Bank Volatilität?
    Die Differenz in den Tageskursen bei den
    jeweiligen Werten kann sehr verschieden sein.
    Diese wird nicht nur von den gehandelten
    Aktien (Stückzahl) beeinflusst. Gerade im Bankensektor
    gibt es viele Möglichkeiten Aktienkurse zu
    beeinflussen. Dies ist nicht immer für die
    kleinen Aktionäre durchschaubar. Wohl kann
    hier angemerkt werden, dass ein hoher Umschlag
    gut ist bei einer eventuellen Veräußerung?
    Bei den Bankaktien konnte am Mittwoch die hohe
    Volatilität gemerkt werden. Sicherlich mussten
    mittwochs viele Leerverkäufe gedeckt werden;
    während sich Donnerstag die Lage entspannte.
    Für Kleinaktionäre kann das Spiel mit Leerverkaufen
    tödlich enden; weil hier im Extrem sehr viel
    Geld nötig ist. Es ist auch hier möglich für jeden
    Akteur ob groß oder klein große Mengen Aktien zu
    leihen und auf den Markt zu bringen. Ob dies immer
    sinnvoll ist, ist wahrscheinlich eine andere Sache.
    Aus meiner Jugendzeit ist mir noch in Erinnerung,
    dass ein Bekannter sein ganzes Hab und Gut verloren
    hat. Vorsicht!

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