Um 10: DAX in der heißen Phase – Bullen und Bären vor dem Showdown

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Die chinesischen Devisenreserven nahmen im Januar um weitere 100 Milliarden US-Dollar ab. Der Rückgang ist ein Hinweis darauf, dass die chinesische Währung weiterhin überbewertet ist. Die Regierung hätte sonst nicht diese Summe einsetzen müssen, um sie zu stützen. Das verstärkt an den Börsen die Angst vor einer weiteren Abwertung der chinesischen Währung.

Da Chinas Börsen aber wegen den Neujahresfestivitäten geschlossen sind, mangelt es zum Wochenstart auch am deutschen Aktienmarkt an neuen Impulsen. Der Handel ist deshalb technisch getrieben. Und da könnte es beim DAX in dieser Woche spannend werden. Das Hin und Her heute Morgen um den Freitagsschluss ist eine Indikation dafür, dass der Kampf zwischen Bullen und Bären auf dem aktuellen Niveau einem Showdown entgegenstrebt.

Der Bruch der Unterstützung bei 9322 Punkten ist charttechnisch betrachtet ein starkes Verkaufssignal. Es könnte das Signal sein, das einen weiteren Rückgang bis 8300 Punkte in den kommenden Wochen ankündigt. Ein 1000-Punkte-Rutsch ist technisch betrachtet nicht unmöglich.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt.
Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse


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