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Volkswagen: Konzentration auf die Lichtblicke

Volkswagen (WKN 766403) konnte in den USA von einer starken Absatzentwicklung zu Jahresbeginn beim Tiguan berichten. Das war’s dann aber auch schon an guten Nachrichten. Insgesamt musste Volkswagen USA im Januar einen Absatzrückgang im Vorjahresvergleich von 14,6 Prozent vermelden. Das dürften nicht die letzten schlechten Nachrichten gewesen sein.

Schließlich geht es mit Aufarbeitung des VW-Abgas-Skandals erst so richtig los. Im Zuge der verschiedenen anstehenden Meldungen über Schadenersatzforderungen dürfte die Lust der Amerikaner auf Autos der Pkw-Marke Volkswagen nicht gerade größer werden. Und dabei lief es für die Wolfsburger mit ihrer Kernmarke auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt auch vor dem Abgas-Skandal alles andere als rund. Gut nur, dass Luxusautos besser ankommen. Zum Beispiel schaffte es Porsche die Januar-Absätze in den USA um 10,6 Prozent zu steigern. Audi verbuchte sogar zum 61. Mal in Folge neue Absatzrekorde (+2,7 Prozent auf 11.850 Autos).

Ganz ordentlich lief es zuletzt auch für Daimler (WKN 710000). Die Pkw-Marke Mercedes-Benz verzeichnete im Januar einen neuen Absatzrekord. Allerdings lag das Absatzwachstum nur bei 1,3 Prozent. Der große Münchner Rivale BMW (WKN 519000) musste in den USA zu Jahresbeginn wiederum mit einem Absatzrückgang um 4,7 Prozent fertig werden. Die Verkäufe bei MINI ließen den Rückgang insgesamt mit 4,0 Prozent etwas milder aussehen.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Während es deutsche Autos insgesamt derzeit etwas schwerer in den USA haben dürften, ist es wenig überraschend, dass besonders VW unter dem eigenen Abgas-Skandal zu leiden hat. Allerdings kann die anhaltend gute Performance der Premium-Töchter ein wenig darüber hinwegtrösten. Blöd nur, dass der Kurs der Volkswagen-Aktie noch eine ganze Weile unter dem Eindruck der Schummeleien bei den Abgaswerten stehen dürfte. Wer jedoch die günstige Einstiegsgelegenheit nutzen und sogar gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN VT0TJZ ins Auge fassen. VW-Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS7JQR setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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