UBS: Schwacher Schlussspurt vermiest die Stimmung

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Bildquelle: Pressefoto UBS

Die Aktie der Großbank UBS (WKN A12DFH) war am Dienstagvormittag in einem schwachen Marktumfeld der größte Verlierer im schweizerischen Leitindex SMI. Und das obwohl das Institut auf Jahressicht einen überraschend hohen Gewinn präsentieren sowie die Anteilseigner mit einer höheren Dividende erfreuen konnte.

Der Nettogewinn schoss 2015 um 79 Prozent auf 6,2 Mrd. CHF. Außerdem steigt die ordentliche Dividende um 20 Prozent auf 0,60 CHF je Aktie, während mit einer Sonderausschüttung 0,25 CHF obendrauf gesetzt werden. Allerdings schwächelte die UBS zum Jahresende. Die Analysten bei Vontobel machten dabei insbesondere ein schwieriges Quartal für die Vermögensverwaltung aus. In diesem Bereich sei der Vorsteuergewinn klar hinter den Erwartungen geblieben, während man mit Mittelabflüssen zu kämpfen hatte.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Angesichts des schwächeren vierten Quartals waren Anlegern die Ausschüttungen und Verbesserungen bei der Kapitalausstattung bei der UBS offenbar ein schwacher Trost. Den Analysten bei Vontobel reichten die positiven Aspekte wie die Dividende, der überraschend hohe Gewinn und die verbesserte harte Kernkapitalquote (CET1) jedoch aus, um das „Buy“-Rating für die UBS-Aktie und das Kursziel von 21,00 CHF zu bestätigen. Anleger, die daher gehebelt auf steigende Kurse der UBS-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN VS75B2 interessant finden. UBS-Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der VS7PXN WKN.

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Bildquelle: Pressefoto UBS


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