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Deutsche Bank: Ein schwacher Trost

Es ist schwer in den jüngsten Geschäftsergebnissen der Deutschen Bank (WKN 514000) das Positive zu sehen. Wenigstens können sich Schnäppchenjäger damit trösten, dass die Aktie von Deutschlands größter Bank günstig zu haben ist. Allerdings sind derzeit auch andere europäische Bankenwerte günstig zu haben. Und viele von ihnen haben weitaus geringere Sorgen.

Besonders enttäuschend war im Fall der Deutschen Bank der Umstand, dass es zuletzt nicht nur aufgrund verschiedener Sonderfaktoren schlecht lief. Vielmehr zeigte sich auch das eigentliche operative Geschäft nicht gerade von seiner besten Seite. So kam man bei den Analysten bei Goldman Sachs letztlich zu dem Schluss, dass die Deutsche Bank im Schlussquartal 2015 auf allen Ebenen enttäuscht hätte. Während das Kursziel für die Deutsche-Bank-Aktie von den Goldmännern von 29,20 auf 27,90 Euro nach unten gefahren wurde, blieb es wenigstens beim „Neutral“-Rating.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Es wird eine Zeit dauern, bis der neue Konzernchef John Cryan Erfolge aus dem radikalen Konzernumbau präsentieren kann. Bis dahin kostet die Umstrukturierung viel Geld, was man an Deutsche-Bank-Zahlen sehen konnte, so dass das Kurspotenzial beim DAX-Wert schon allein deshalb beschränk bleiben sollte. Hinzu kommen verschiedene Unsicherheiten wie nicht enden wollende Gerichtsprozesse. Anleger, die trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie setzen möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN VS740P werfen. Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS7ZLN.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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