Öl für uns alle

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Senti_27012016-230x180Ich kann mich noch gut an meine Jugendzeit erinnern, damals herrschte Ölknappheit. Ja, das Thema Öl war in aller Munde und es gab bei Ravensburger ein Spiel, das ich leidenschaftlich gerne mit meinen Freunden spielte – es hieß Öl für uns alle. Das mag so Anfang der 1970er Jahre gewesen sein. Und ich kann mich entsinnen, dass bei diesem Spiel die Ölpreise meistens stiegen und es eigentlich nur Gewinner gab. Heute ist Öl indes nicht wegen seiner Knappheit, sondern wegen seines Überflusses in aller Munde. Und das geht jetzt mittlerweile so weit, dass die Daxianer vordergründig das Wohl und Wehe ihres Index‘ mit dem Schicksal des Ölpreises verbinden. Mit anderen Worten: Die beiden Märkte scheinen zumindest derzeit miteinander korreliert.

Erfahrungsgemäß haben solche Korrelationen allerdings nicht für die Ewigkeit Bestand. Und, gemessen an der Geschwindigkeit des Abwärtstrends im Ölpreis, erscheint es mir nachgerade als tollkühn, dass sich unlängst eine Gruppe von Börsianern zu Aktienkäufen durchgerungen hat…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

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