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adidas: Es ist alles möglich…

Ist das bereits ein Signal an die FIFA? Trotz der jüngsten Skandale schien es nicht so, als wollte adidas (WKN A1EWWW) seine Zusammenarbeit mit dem Weltfußballverband beenden. Nun sollen die Herzogenauracher jedoch dem Leichtathletik-Weltverband den Rücken gekehrt haben. Damit verfestigt sich der Eindruck, dass nichts mehr unmöglich zu sein scheint.

Laut eines BBC-Berichts möchte adidas den noch vier Jahre laufenden Sponsoringvertrag mit dem IAAF wegen der jüngsten Enthüllungen in Sachen Doping und Korruption beenden. Damit geht das Großreinemachen beim DAX-Unternehmen offenbar weiter, nachdem in der Vorwoche ein Wechsel an der Konzernspitze vermeldet worden war. Ein Bruch mit der FIFA muss jedoch nicht der nächste Schritt sein.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Das Fußball-Geschäft ist für adidas zu wichtig. Aus diesem Grund dürfte man auf Unternehmensseite noch eine ganze Weile auf einen Reinigungsprozess bei der FIFA setzen. Während es adidas zuletzt also mit Personalien an der Konzernspitze und Skandalen bei wichtigen Partnern im Sport zu tun hatte, konnten Anleger im Vorjahr wenigstens gute Fortschritte beim Konzernumbau vernehmen. Außerdem dürfen sie sich in diesem Jahr auf die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich freuen. Wer daher gehebelt auf steigende Kurse der adidas-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG666R ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto adidas group


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