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E.ON: Abwarten. Bei Kursen über 9,20 Euro kaufen, unter 7,90 Euro shorten

Die Versorger stehen seit geraumer Zeit unter Druck. Besonders hart getroffen hat es dabei den früheren Branchenprimus E.ON (WKN ENAG99). Nicht nur operativ, sondern auch kurstechnisch läuft es nicht. Aus Sicht der Point & Figure Methode steht die Aktie auf „Warten“, weil eine chancenreiche Dreiecksbildung zu beobachten ist.

Die lange Abwärtsbewegung wurde durch Unterschreiten des Dreifach-Bodens bei 12,60 Euro (Punkt 1) ausgelöst und durch Unterschreiten des Doppel-Bodens bei 11,30 Euro (Punkt 2) bestätigt. Damit befindet sich die E.ON-Aktie in einem langfristigen Abwärtstrend (Punkt 3), der erst bei Kursen über 11,50 Euro gebrochen wird.

Abb.: E.ON SE Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Abb.: E.ON SE Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Das erste Kursziel nach der vertikalen Methode bei 7,50 Euro wurde inzwischen erreicht. Aus dem zweiten Verkaufssignal ergibt sich ein Folgeziel von 2,30 Euro. Wichtig dabei: Es wurde ein Long-Tail Down (mindestens 20 “ O“ nach unten; hier: 19 „O“) knapp verpasst. Anschließend kam es jedoch durch das Long-Frühsignal „Low-Pole“ zu einer Korrektur (4).

Abb.: E.ON SE Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Abb.: E.ON SE Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Seither hat sich ein Dreieck ausgebildet (blau gestrichelte Linie). Eine starke Aufwärtsbewegung würde sich einstellen bei Kursen oberhalb 9,20 Euro (5), das Kursziel lautet dann mindestens 12,50 Euro.

Eine Fortsetzung des Abwärtstrends erfolgt durch einen Ausbruch aus dem Dreieck nach unten bei Kursen unter 7,90 Euro (Punkt 6). Die Aktie hat bei 7,90 Euro (Punkt 6) eine Unterstützungslinie.

Anleger, die vom Short-Szenario profitieren wollen, können mit einem MiniFuture short auf E.ON (WKN DG668A), auf fallende Kurse der E.ON-Aktie setzen. E.ON-Optimisten können mit der WKN DG1KSX gehebelt auf steigende Kurse bei E.ON setzen. Die genannten Stop-Loss-Marken sind hierbei zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: Pressebild Kai-Uwe Knoth/E.ON


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