Trading-Idee auf Siemens: Zurück am unteren Ende!

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Bildquelle: Pressebild Siemens

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 hat Siemens (WKN 723610) seine Margenziele knapp erreicht. Zudem konnte das DAX-Unternehmen dank der Euro-Schwäche die Umsätze steigern. Jetzt will man auch wieder organisch wachsen. Angesichts der schwierigen Konjunktur wird das gar nicht so einfach. Dies ist ein Grund, warum HypoVereinsbank onemarkets nun eine Trading-Idee dazu veröffentlicht hat, die wir ebenfalls ganz interessant finden:

Perspektive:
Siemens Vision 2020 – im Mai jährt sich die Präsentation des Strategiepapiers zum zweiten Mal. Der Blick auf den Aktienkurs verrät jedoch, dass die Anleger allmählich die Geduld verlieren. In den zurückliegenden beiden Jahren hat Vorstandschef Jo Kaeser den Konzern kräftig restrukturiert und Kosten gesenkt. Kommende Woche wird Siemens zunächst die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres und dann zur Hauptversammlung laden. Für das laufende Jahr peilt Kaeser ein Umsatzplus von rund fünf Prozent und eine Marge im Industriegeschäft von zehn bis elf Prozent an. Ob Kaeser diese ohnehin moderaten Erwartungen erfüllen kann, ist offen. Schließlich dürften der Ölpreis und das Wachstum in China Spuren in der Siemensbilanz hinterlassen.

Als Lichtblick könnte sich der Auftragseingang erweisen. Ende des Geschäftsjahres 2014/15 lag der Bestand bei über 100 Mrd. Euro. Seither konnten weitere große Aufträge an Land gezogen werden. Zudem setzt Kaeser verstärkt auf Innovationen und Industrie 4.0. Einem Beitrag in der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag zufolge beschäftigt Siemens 7.500 Programmierer. Nach eigenen Angaben ist Siemens weltweit die Nummer 1 in der Industrieautomatisierung. „Wir sind dem Wettbewerb hier meilenweit voraus“, zitiert das Blatt Konzernchef Kaeser. In anderen Bereichen hinkt der Konzern dem Erzrivalen General Electric allerdings noch hinterher. Daher kann die Aktie auch primär durch die Bewertung punkten.

Der Abschlag gegenüber dem Sektor animiert nach Angaben von Thomson Reuters viele Analysten dazu, die Aktie als haltens- oder kaufenswert einzustufen. Möglicherweise hat Kaeser kommende Woche eine positive Überraschung dabei. Schlechte Nachrichten zu Q1 und ein schwacher Gesamtmarkt könnten die Aktie jedoch weiter unter Druck setzen.

Technische Analyse: Zurück am unteren Ende

Logarithmischer Chart Siemens : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de Dargestellter Zeitraum vom 22.1.2011 bis 2101.2016. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.
Logarithmischer Chart Siemens : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de Dargestellter Zeitraum vom 22.1.2011 bis 2101.2016. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.
  • Die Aktie von Siemens bildet seit Herbst 2013 einen Seitwärtstrend zwischen EUR 80 und EUR 100. Aktuell steuert die Aktie wieder die untere Begrenzung dieser Bandbreite an. Solange das 80-Euro-Level hält, ist eine Gegenbewegung bis EUR 90 oder gar EUR 100 möglich. Taucht die Aktie hingegen unter EUR 80, droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung bis EUR 70. Die Barriere des unten gewählten Bonus-Cap-Zertifikats liegt bei EUR 56 und ist somit aktuell noch nicht in Gefahr.

    Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de

 

Bonus Cap Zertifikat

HVB Bonus Cap Zertifikat (HU1N6Q)
Briefkurs des Bonus Cap Zertifikats: EUR 91,10
Kurs des Basiswerts: EUR 81,02
Barriere: EUR 56,00
Cap: EUR 100,00
Finaler Bewertungstag: 14.9.2016

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 21.01.2016; 14:01 Uhr

Bildquelle: www.siemens.com/press


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