Microsoft – Pullback nach Ausbruch

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Bildquelle: Pressefoto Microsoft

Auch in der heutigen Ausgabe der ideas daily der Commerzbank steht eine für Anleger interessante Kurzanalyse im Fokus. Microsoft (WKN 870747). Dabei geht es unter anderem um die charttechnische Pattsituation, in die sich die Aktie des US-Unternehmens in den vergangenen Monaten gebracht hat. Konkret heißt es:

Für die Aktie des Softwareriesen Microsoft weist der Weg seit dem im Jahr 2009 bei 14,87 USD markierten Dekadentief nach oben. Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Anteilsschein mit dem Ausbruch aus einer über einem Jahr andauernden Handelsspanne ein bedeutsames Anschlusskaufsignal generiert. Bis auf ein 15-Jahres-Hoch bei 56,85 USD haussierte der Wert, bevor Ende Dezember eine Abwärtskorrektur startete. Diese erfährt aktuell nach der bearishen Auflösung einer umgekehrten Keilformation eine Ausdehnung. Bislang stellt der Rücksetzer übergeordnet lediglich einen Pullback an das Ausbruchsniveau der im Oktober aufgelösten Handelsspanne dar. Am Freitag erreichte die Notierung das 38,2%-Retracement des im vergangenen August begonnenen Aufwärtsimpulses und formte auf diesem Support eine High-Wave-Kerze, die auf dem aktuellen Kursniveau eine kurzfristige Pattsituation zwischen Bullen und Bären signalisiert.

Kann sich der Wert hier abstoßen und das Hoch bei 51,97 USD übersteigen, würde eine Erholung in Richtung 53,67-54,36 USD möglich. Es bedarf eines nachhaltigen Anstiegs über 54,36 USD (Tagesschlusskursbasis), um den Weg für einen erneuten Test des Hochs bei 56,85 USD freizumachen. Darüber dürfte das aus dem Jahr 1999 stammende Allzeithoch bei 59,78 USD ins Visier genommen werden. Käme es hingegen zunächst zu einem Rutsch unter den aktuellen Support bei 50,04/50,31 USD, müsste mit einer Ausdehnung der laufenden Abwärtswelle in Richtung der Zone 48,02-48,95 USD gerechnet werden. Hier befindet sich ein wichtiges Supportcluster, so dass spätestens hier mit Kaufinteresse zu rechnen ist. Eine nachhaltige Verletzung neutralisiert hingegen den übergeordnet bullishen Bias. Nächste Supportmarken lauten dann 46,26 USD, 45,57 USD und 45,00 USD. Das Unternehmen wird am 28. Januar nach Börsenschluss Quartalszahlen präsentieren.

20160119_Commerzbank_ideas_daily_02.pdf - Adobe Acrobat

Wer gehebelt auf steigende Kurse der Microsoft-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CN7D6S der Commerzbank (aktuell mit einem Hebel von 6,6 ausgestattet) ins Auge fassen. Shorties könnten derweil auf das Produkt mit der WKN CD0SXQ setzen.

Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.

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Bildquelle: Pressefoto Microsoft


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