Before the Bell: DAX wieder unter 5.900 Punkten, US-Futures ebenfalls mit roten Vorzeichen
17. Dezember 2009 von Redaktion | kein Kommentar
Nachdem gestern – zumindest in Deutschland – eine Spitzenstimmung herrschte, kehrt heute wieder die Verunsicherung zurück. Hintergrund sind die Aussagen der US-Notenbank Fed vom Vorabend in Bezug auf die Konjunkturentwicklung und die Zinsen. Bereits gestern hatte der US-Markt schwächer geschlossen.Im Euroland wiederum sorgt Griechenland weiter für schlechte Nachrichten. Nach Fitch hat nun auch Standard&Poor’s die Bonität Griechenlands deutlich gesenkt – von bisher “A-” auf “BBB+”. In der Folge verbuchen die griechischen Staatsanleihen deutliche Kursverluste.
Will die Deutsche Bank in den Rohstoffhandel einsteigen?
Dass der Handel mit Rohstoffen einträglich ist, sollte nicht mehr überraschen. Daher sorgt heute eine Meldung der FTD für Furore wonach sich die Deutsche Bank hier stärker engagieren könnt. Wie es heißt, bietet die führende Bank im Land für RBS Sempra, die US-Rohstoffhandelstochter der angeschlagenen Royal Bank of Scotland. Die FTD beziffert die Transaktion auf einen Wert von 3 Mrd. Dollar. An der Börse kommt die Meldung nach den gestrigen Kurssprüngen weniger gut an – die Aktie verliert über 2 Prozent. Eine Übernahme würde die Marktstellung der Deutschen Bank, gerade auch gegenüber US-Wettbewerbern deutlich verbessern.
US-Futures vor Konjunkturdaten mit roten Vorzeichen
An der Wall Street blickt man gespannt auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Nach Handelsbeginn folgen dann der Philly-Fed-Index Dezember sowie die Frühindikatoren November. Derzeit liegen die US-Futures deutlich im Minus. Der S&P500 verliert 0,7 Prozent. Der NASDAQ gibt 0,6 Prozent nach. Der DAX wiederum verliert in Frankfurt 0,7 Prozent auf 5.860 Punkte.
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geschrieben am Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 14:33 Uhr
Kategorien: Market Preview
Tags: Banken, Deutsche Bank, Konjunkturdaten, Philly-Fed-Index, Rohstoffe, Rohstoffhandel, Royal Bank of Scotland







