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Aktien 2016: Commerzbank – Viele Fragezeichen

Die Commerzbank (WKN CBK100) arbeitet die Finanzkrise Stück für Stück auf. Dabei konnte das lange Zeit kriselnde Institut zuletzt auf das gute heimische Privat- und Firmenkundengeschäft verweisen. Selbst eine Dividende will man für das Geschäftsjahr 2015 ausschütten. Doch ein Blick auf den Aktienkurs verrät, dass Anlegern die Erholung nicht schnell genug geht.

Zuletzt hatte die zweitgrößte Bank Deutschlands verkündet, dass das Geschäft mit der Vermögensverwaltung in Luxemburg (Cisal) für rund 68 Mio. Euro an Julius Bär (WKN A0YBDU) verkauft wird. Außerdem will man wieder in ganz Europa auf Kundenfang gehen. Das alles reißt Investoren jedoch nicht vom Hocker. Ein Grund, warum der Aktienkurs zuletzt im Bereich von 10 Euro herumdümpelte. Selbst der Umstand, dass es bei der Commerzbank nun ruhig zugeht, während die Deutsche Bank (WKN 514000) zuletzt mit milliardenschweren Abschreibungen aufgefallen ist, konnte niemanden so recht trösten.

Chart: Comdirect

Chart: Comdirect

Zumindest bleibt die Commerzbank-Aktie mit einem 2016er-KGV von unter 10 weiterhin günstig bewertet. Große Würfe sind jedoch auch im kommenden Jahr nicht zu erwarten. Zumal es auch gilt herauszufinden, wie die Märkte reagieren, wenn das Ausscheiden des langjährigen Konzernchefs Martin Blessing näher rückt. Anleger, die gehebelt auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DZN8LD ins Auge fassen.

In der Reihe Aktien 2016 schreiben wir über die Stars und die Loser des vergangenen Jahres und wie wir die Aussichten für 2016 einschätzen. Mehr dazu unter Aktien 2016.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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