Aktien 2016: OMV – Noch tiefer ansetzen

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Bildquelle: Pressefoto OMV

Mithilfe des Sparprogramms „Fit4Fifty“ will sich der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV (WKN 874341) mittel- bis langfristig auf Ölpreise im Bereich von 50 US-Dollar pro Barrel einstellen. Bei einem Blick auf die jüngsten Notierungen für das schwarze Gold, müsste das Programm jedoch eher als „Fit4Thirty“ angelegt werden.

Schließlich war zuletzt von einer Ölpreiserholung oder einer deutlichen Verringerung des weltweiten Überangebots nichts zu sehen. Vielmehr stürzten die Ölpreise nach der jüngsten OPEC-Sitzung und der Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen erstmals seit fast zehn Jahren wieder anzuheben, weiter unter die Marke von 40 US-Dollar. Sowohl für die US-Sorte WTI als auch für die Nordseesorte Brent ging es nach unten. Immerhin kann OMV mit einem wichtigen Vorteil gegenüber einigen Konkurrenten aufwarten. In ihrem Raffinerie-Geschäft kommt den Wienern der niedrige Ölpreis zugute.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect, GD200 in grün

Auch wenn OMV zuletzt die negativen Folgen gesunkener Ölpreise mit dem Raffinerie-Geschäft etwas abmildern konnte, wurden damit die Umsatz- und Ergebnisrückgänge im bisherigen Jahresverlauf nicht verhindert. Nur gut, dass OMV wenigstens die Querelen an der Konzernspitze hinter sich bringen konnte und sich der neue Unternehmenslenker Rainer Seele voll und ganz den Maßnahmen zur Abfederung niedriger Ölpreise widmen kann. Anleger, die daher gehebelt und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der OMV-Aktie profitieren möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN DG2YBC werfen.

In der Reihe Aktien 2016 schreiben wir über die Stars und die Loser des vergangenen Jahres und wie wir die Aussichten für 2016 einschätzen. Mehr dazu unter Aktien 2016.

Bildquelle: Pressefoto OMV


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