Aktien 2016: Netflix – Das ist nicht mehr normal

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Bildquelle: Pressefoto Netflix Inc.

Mit normalen Maßstäben hat das 2016er-KGV bei der Netflix-Aktie (WKN 552484) nichts mehr zu tun. Schließlich liegt dieses bei über 400. Selbst für große US-Technologiekonzerne ist das enorm hoch. Das legt den Schluss nahe, dass die guten Aussichten zur Genüge eingepreist sind und die Luft sehr dünn geworden ist. Allerdings dürfte man beim führenden Video-on-Demand-Anbieter anderer Meinung sein.

Schließlich treibt das Unternehmen unbeirrt seine Expansion voran. Neben dem zuletzt sehr erfolgreichen Kundenfang außerhalb des heimischen US-Marktes, geht es in Zukunft in erster Linie darum, noch mehr eigene Serien, Filme, Dokumentationen und andere Inhalte zu produzieren. Die US-Erfolgsserie „House of Cards“ war da nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Jahren noch erwartet.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Die Produktion eigener Inhalte ist jedoch nicht zum Nulltarif zu haben, genauso wie die internationale Expansion. Wie sehr die steigenden Ausgaben auf den Gewinn drücken, konnte man im dritten Quartal 2015 gut beobachten, als der Nettogewinn von 59,3 Mio. US-Dollar im Vorjahr auf 29,4 Mio. US-Dollar fiel. Nur gut, dass Netflix weiterhin mit den Zuwachsraten bei den neuen Usern überzeugen kann. Allerdings bleibt die Frage, wie lange diese die enorme Aktienbewertung rechtfertigen können. Wer gehebelt auf steigende Kurse der Netflix-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CW3350 ins Auge fassen.

In der Reihe Aktien 2016 schreiben wir über die Stars und die Loser des vergangenen Jahres und wie wir die Aussichten für 2016 einschätzen. Mehr dazu unter Aktien 2016.

Bildquelle: Pressefoto Netflix Inc.


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