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Aixtron: Es braucht seine Zeit

Die Reduzierung eines Großauftrags vonseiten des chinesischen Kunden San’an Optoelectronics hatte Anleger geschockt und für einen Kurseinbruch bei der Aixtron-Aktie (WKN A0WMPJ) gesorgt. Während sich damit die charttechnischen Aussichten verdunkelten, fragen Investoren nun auch aus fundamentaler Sicht nach den weiteren Chancen für den TecDAX-Wert.

Wenn man den Analysten bei Morgan Stanley Glauben schenken möchte, dann sind diese ebenfalls wenig berauschend. Sie haben mal eben das Kursziel für die Aixtron-Aktie von 14,40 auf 4,20 Euro zusammengestrichen. Beim Rating ging es wiederum von „Overweight“ auf „Equal-weight“. Laut Analysteneinschätzung würde die jüngste Auftragsstornierung für die neueste Generation von LED-Anlagen die langfristige Stellung Aixtron in diesem Markt in Frage stellen.

Quelle: Guidants

Quelle: Guidants

Es ist nicht gerade so, dass Aixtron seit Jahren florierende Geschäfte verzeichnet. Zumindest hatte der größte Auftrag in der Firmengeschichte dem kriselnden Spezialmaschinenbauer im Herbst 2014 einiges an Auftrieb verliehen. Doch jetzt dürfte es einige Zeit brauchen, bis Anleger wieder Vertrauen fassen, nachdem einiges an Porzellan zerschlagen wurde. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Aixtron-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CW7K02 ins Auge fassen. Aixtron-Shorties könnten derweil auf das Produkt mit der WKN CW7K10 setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Aixtron


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