SAP – Rutsch unter den SMA 50

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Bildquelle: Pressefoto SAP SE / Stephan Daub

Auch in der heutigen Ausgabe der ideas daily der Commerzbank steht eine für Anleger interessante Kurzanalyse im Fokus. SAP (WKN 716460). Dabei geht es vor allem darum, wie sehr sich die charttechnische Situation bei den Aktien von Europas größtem Softwarekonzern nach einem beeindruckenden Anstieg eingetrübt hat. Konkret heißt es:

Die SAP-Aktie hatte ausgehend vom zyklischen Tief im Jahr 2008 bei 20,75 EUR einen langfristigen Haussetrend etabliert, der das Papier der im DAX notierten Walldorfer Softwareschmiede im November über das aus dem Jahr 2000 stammende Hoch bei 71,58 EUR beförderte. Auf einem neuen Rekordhoch bei 75,75 EUR ging den Bullen jedoch Anfang des Monats die Puste aus. Nach einem Key-Reversal-Day ging die Aktie in den Korrekturmodus über.

Der Wert rutschte dabei sowohl wieder unter das Hoch aus dem Jahr 2000 als auch das Hoch aus dem April bei 70,81 EUR. Im gestrigen Handel schloss er zudem unter der 50-Tage-Linie und dem Juli-Hoch. Der trendfolgende MACD-Indikator weist ein Verkaufssignal auf und fiel unter die Nulllinie. Entsprechend muss mit einer Ausdehnung der laufenden Korrekturbewegung gerechnet werden.

Als mögliche Abwärtsziele stehen vor allem die Bereiche 67,03-67,41 EUR sowie 65,97-66,27 EUR im Blick. Erst darunter würde sich das mittelfristige Chartbild deutlicher eintrüben. Solange kein signifikanter Schluss unter 65,97 EUR stattfindet, kann anschließend mit einem erneuten Kursaufschwung in Richtung 71/72 EUR oder 75,75 EUR gerechnet werden. Unterhalb von 65,97 EUR dürfte hingegen als Nächstes der Supportbereich 60,62-63,24 EUR angesteuert werden.

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Wer gehebelt auf steigende Kurse der SAP-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CN5RNK der Commerzbank (aktuell mit einem Hebel von 4,3 ausgestattet) ins Auge fassen. SAP-Shorties könnten derweil auf das Produkt mit der WKN CN0QJE setzen.

Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.

Bildquelle: Pressefoto SAP SE / Stephan Daub


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