Österreichische Post: Angriff abwehren

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Bildquelle: Pressefoto Österreichische Post AG

Drei Monate nach dem offiziellen Marktstart konnte die Deutsche Post (WKN 555200) eine erste erfolgreiche und vielversprechende Zwischenbilanz ihres Engagements in Österreich ziehen. Weniger gefreut haben dürfte man sich darüber bei der Österreichischen Post (WKN A0JML5). Dabei könnte es für das ATX-Unternehmen mit der neuen Konkurrenzsituation richtig eng werden.

Dieser Ansicht sind die Analysten bei UBS. Sie haben das Eintreten von Deutsche Post DHL in den österreichischen Paketmarkt zum Anlass genommen, das Kursziel für die Aktie der Österreichischen Post von 42,00 auf 34,00 Euro nach unten zu fahren. Das „Neutral“-Rating wurde wiederum bestätigt. Auf Analystenseite sieht man auf die Österreicher schwierige Herausforderungen im kommenden Jahr zukommen. Es ginge vor allem um die Frage, wie erbittert ein möglicher Preiskampf um Marktanteile geführt werden würde.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Eines dürfte klar sein: Ohne Kampf wird man Marktanteile im heimischen Paketgeschäft nicht hergeben. Schließlich hat es sich im dritten Quartal erneut gezeigt, dass der Trend zum Online-Shopping ungebrochen ist und die Paketmengen für Privatkunden in Österreich weiter steigen. Anleger, die der Ansicht sind, dass die Österreichische Post den Angriff aus Deutschland abwehren wird und überproportional von steigenden Kursen der Aktien der Österreichischen Post profitieren möchten, könnten auf das Produkt mit der WKN CZ8CRQ setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Österreichische Post AG


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