Daimler: Kein Beinbruch

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Bildquelle: Pressefoto Daimler

Zunächst musste Mercedes-Benz USA die Bekanntgabe der November-Verkaufszahlen wegen einer technischen Störung um einen Tag verschieben, dann wurde auch noch ein deutlicher Absatzrückgang im Vorjahresvergleich ausgewiesen. Dabei hatte sich gerade Daimler (WKN 710000) zuletzt von Nebengeräuschen wie dem Abgas-Skandal bei Volkswagen (WKN 766403) oder der Markteintrübung nicht beeindrucken lassen.

Im November verkauften die Schwaben auf dem weltweit zweitgrößten Automarkt 33.475 Fahrzeuge und damit 11,7 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Trotzdem war es der absatzstärkste Monat in diesem Jahr, während 2015 ein Rekordjahr werden sollte. Zu dem Rückgang soll unter anderem der hohe Vergleichswert beigetragen haben. Demnach war der November 2014 der absatzstärkste Monat für Mercedes-Benz in den USA überhaupt. Gleichzeitig sollen gefragte Modelle ausverkauft gewesen sein. Seit Jahresbeginn 2015 kommen die Schwaben auf ein Absatzplus von 4,2 Prozent auf 308.885 Fahrzeuge.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Während VW im November den Abgas-Skandal bei den US-Absätzen deutlich zu spüren bekam, dürften einige Kunden auch bei Daimler angesichts des beschädigten Labels „Made in Germany“ von einem Kauf abgehalten worden sein. Allerdings hat Daimler auch einige gute andere Entschuldigungen für den Absatzrückgang geliefert. Zudem konnten die Schwaben zuletzt in besonderer Weise in Europa und China überzeugen. Wer daher gehebelt auf steigende Kurse der Daimler-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CC4CDU ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Daimler


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