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Strabag: Alles halb so wild

Der österreichische Baukonzern Strabag (WKN A0M23V) konnte nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2015 teilweise deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserungen gegenüber dem Vorjahr erzielen. Beim Auftragseingang wurde jedoch ein satter Rückgang um 11 Prozent verbucht. Allerdings tat das nicht besonders weh, da man ohnehin auf einige Aufträge verzichtet, um die Profitabilität weiter anzukurbeln.

In den ersten neun Monaten 2015 sah es in diesem Punkt schon ganz gut aus. Die EBIT-Marge konnte von 0,7 Prozent im Vorjahr auf 1,2 Prozent nach oben geschraubt werden. 2016 will man bei 3,0 Prozent landen. In diesem Jahr wird es noch nichts mit diesem Wert. Dafür nimmt sich Strabag für 2015 weiterhin ein Plus bei der Bauleistung von 13,6 Mrd. Euro im Vorjahr auf 14,0 Mrd. Euro vor. Das EBIT soll bei mindestens 300 Mio. Euro liegen, nach 282 Mio. Euro im Vorjahr. Zwischen Januar und September lag die Leistung noch bei 10,26 Mrd. Euro, ein Plus von 6 Prozent. Das EBIT wurde auf 115,8 Mio. Euro fast verdoppelt.

Quelle: Guidants

Quelle: Guidants

Die jüngsten Strabag-Zahlen bescherten der Aktie des Baukonzerns am Montagnachmittag Kurszuwächse von mehr als 2 Prozent. Damit konnte das Papier die seit Wochen laufende Erholungsrallye fortsetzen. Sollte sich die Profitabilität wie erhofft verbessern und die Aufträge in Osteuropa nicht allzu sehr unter der Ukraine-Krise leiden, dann dürfte die Erholung weitergehen. Wer gehebelt auf steigende Kurse der Strabag-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN CR4SWP ins Auge fassen.

Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.

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Bildquelle: Pressefoto STRABAG SE


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