Spannende Woche geht zu Ende -wieder Zeit für Entspannung mit den Muppets…

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Wow, das waren wieder Börsentage. Ich kam mir fast schon vor wie im Reisebüro in Stuttgart. „Griechenland, Spanien oder Irland? Wohin soll´s gehen?“ – „Nirgendswo hin – die sind pleite, dann eher nach Sylt, der Insel bin ich eh verfallen…“
Jetzt mal im Ernst. Der Markt ist unverändert cool. Und das bei den Nachrichten. Der DAX schloss am Ende heute 0,82% auf 5.756 Zähler.Auch der Dow Jones steht bis jetzt gut da. Ein Plus von 0,6% auf 10.468 Punkte ist erfreulich. Bin gespannt wie die kommende Woche läuft. Diverse Kollegen haben ja die “Jahresendrallye” noch nicht aus den Augen verloren, dabei werden in den kommenden fünf Handelstagen eine Menge Daten veröffentlicht.

HSBC Trinkaus sieht das im aktuellen Kapitalmarktausblick folgendermaßen: Ein Schwerpunkt in der kommenden Woche liegt bei den Daten aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Dabei sollte der erwartete Rückgang der Euroland-Industrieproduktion um 1,0 % im Oktober nicht als Abbruch der Erholung im Verarbeitenden Gewerbe interpretiert werden. In erster Linie dürfte sich hier temporär das Auslaufen der Abwrackprämienin Frankreich und Deutschland bemerkbar gemacht haben. Die relevanten Vertrauensumfragen notieren aber allesamt auf Niveaus, die auf eine Fortsetzung des jüngsten Aufwärtsimpulses schließen lassen. So dürfte der Einkaufsmanagerindex (PMI) im Dezember von 51,2 auf 51,4 Punkte zulegen.

Auch in Deutschland hat sich die Stimmung bei den Unternehmen während der letzten Wochen merklich verbessert. Hier gab es zuletzt aber erste Anzeichen für eine nachlassende Dynamik der Erholung. So gab die Erwartungskomponente des ZEW-Finanzmarkttests im Oktober und November nach, und auch für den Dezember rechnen wir mit einem Rücksetzer. Das ifo Geschäftsklima dürfte in der gleichen Periode auf dem Niveau des Vormonats verharren. Dabei gehen stützende Effekte auf den Gesamtindex von der aktuellen Lage und nicht von den Erwartungen aus (siehe Seite 2). Beim deutschen PMI rechnen wir im Juni mit einem kleinen Rücksetzer von 52,4 auf 52,0 Punkte. Damit notiert die Erhebung aber weiter oberhalb des Pendants für die Eurozone und in weiter Ferne zum Schwellenwert von 50 Punkten. Während der hohe Außenwert des Euro die Aufwärtskräfte in der Eurozone zügelt, hilft der schwache US-Dollar den US-Unternehmen auf die Füße. So dürften auch die Unternehmensumfragen in den USA auf eine anhaltende Expansion der Industrieproduktion hindeuten. Im November rechnen wir hier mit einem Plus von 0,5 % gg. Vm.; dies wäre immerhin der fünfte Anstieg in Folge. Auch die Kapazitätsauslastung dürfte leicht anziehen, notiert aber immer noch sehr weit unterhalb des langfristigen Durchschnitts.


Die Daten dürften die US-Notenbank in ihrem Bild einer graduellen Erholung der US-Konjunktur bestärken. Auch die zuletzt etwas besseren Arbeitsmarktdaten sollten die Notenbank nicht dazu bewegen, schon jetzt auf die Aussage zu verzichten, dass die Zinsen über einen langen Zeitraum niedrig bleiben werden. Wir rechnen am Mittwoch auch nicht mit Ankündigungen, die auf ein baldiges Abschöpfen von Liquidität aus dem System schließen lassen.

Soweit die Fakten. Am besten man hält sich an die Philosophie von Kindern. Einfach positiv denken und vor sich hin singen. Meine kleine Tochter Emma macht das erfolgreich. Derzeit mit den Muppets. mannamaa….

ich hab den Original-Song mal hier eingestellt- immer wieder gut zu hören, vor allem wenn man sein Depot angeschaut hat und nicht weiß, ob der Trend wirklich noch intakt ist…


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